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Famicom Detective Club (Switch) im Test


Nintendo greift gerne die Klassiker von alten Spielen zu. So wurde jetzt der Doppelpack von "Famicom Detective Club: The Missing Heir" und "Famicom Detective Club: The Girl Who Stands Behind" für die Nintendo Switch heraus. Ob diese Spiele heutzutage noch Spieler überzeugen können, erfahrt ihr in unserem Test.


So erschienen die beiden Spiele in den 80er Jahren für die damaligen Konsolen. Die beiden Spiele "The Missing Heir" und "The Girl Who Stands Behind" haben stets eine abgeschlossene Geschichte, dennoch passieren immer wieder Ereignisse in beiden Titeln. So beginnt die Handlung des ersten Teils so, dass wir mit unserer Spielfigur direkt vor einer Klippe ohne ein Gewissen.

Statt nur kein Gedächtnis mehr zu haben, besitzt der Titel auch noch weitere Mysterien. So treffen wir auf Ayumi und kommen direkt in die Utsugi Detective Agency. Hierbei scheint es, dass die beiden Figuren zusammenarbeiten. Ihr macht euch deshalb aufgrund einiger erster Hinweise auf die Suche nach euren Erinnerungen. Weil euch es einfach nicht in Ruhe lassen, wieso ihr auf der Klippe gelangt seid. Nach und nach erfahren wir mehr und müssen sogar einen mysteriösen Todesfall lösen.


So möchten wir nicht viel von der interessanten Handlung des ersten Teils verraten. Kommen wir auch direkt zu "The Girl Who Stands Behind". Auch hier erwartet euch eine intensive Handlung. Diesmal sind wir in einer Schule und bekommen wieder einen komischen Vorfall mit Leiche mit. So machen wir uns auch wieder auf nach den Mörder zu suchen. Spielerisch bekommt ihr bei beiden Spielen den selben Spielablauf geboten.

Natürlich ist der zweite Teil der Serie ein bisschen besser und bietet ein paar Möglichkeiten mehr an. Unter anderem müsst ihr die verschiedenen Orte erkunden und nach wichtigen Details und Hinweisen untersuchen. Zudem solltet ihr stets ein Gespräch mit den unterschiedlichen Figuren führen. Auch wenn einige Abläufe ein bisschen angestaubt sind, kommt stets viele interessante Momente in den beiden Handlungen vor.


Bei der grafischen Gestaltung der beiden Spiele hat sich Nintendo viel Mühe gegeben. So sehen die Animationen unterschiedlichen Charaktere richtig hübsch aus und wirken als völlig neu entwickelt. Auch die Umgebungen sind direkt positiv ins Auge gefallen. Zwar bekommt ihr in den beiden Spiele eine tolle Vertonung der Dialoge geboten. Jedoch nur in japanischer Sprache und die Texte und Untertitel sind lediglich auf Englisch zu bekommen. So hätten wir einfach mehr erwartet und Spieler mit wenigen Englischkenntnissen werden sich stellenweise sehr schwer tun.

So erlebt ihr in "The Missing Heir" und "The Girl Who Stands Behind" spannende Fälle und sympathische Charaktere. Dank der tollen überarbeiteten Titeln, können sich auch Spieler auf der Nintendo Switch freuen. Zwar ist der Preis für die beiden Spiele ein bisschen hoch und auch die fehlenden deutschen Untertitel, machen ein Spielen ab und zu sehr schwer. Wer dennoch ein bisschen sich fordernd möchte, sollte sich gerne mal die beiden Spiele "The Missing Heir" und "The Girl Who Stands Behind" näher ansehen.

Fakten:

Genre: Adventure

Erscheinungsdatum: 14. Mai 2021

Publisher: Nintendo

Entwickler: Nintendo

Spieler: 1

Altersfreigabe: ab 16 Jahre

Preis: ab 49,99 Euro (Nintendo Switch)

Offizielle Website: https://www.nintendo.de/

Bewertung:

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