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The Medium (PS5) im Test


Am 3. September 2021 brachten die Entwickler von Bloober Team den überarbeiteten Titel namens „The Medium“ für die PlayStation 5 heraus. Zuerst erschien das Spiel exklusiv für die Microsoft-Konsole. In der neuen Version sollten wir technische und spielerische neue Erlebnisse bekommen. Ob das stimmt, erfahrt ihr in unserem ausführlichen Test zur PS5-Version von „The Medium“.

In „The Medium“ übernehmen die Rolle von Marianne. Im Spielverlauf tauchen wir in eine reife und moralisch zwiespältige Geschichte ein. Dabei werden wir schnell feststellen, das im ersten Moment Elemente erscheinen, aber überhaupt gar nicht da scheinen. Als Medium siehst, hörst und erlebst du mehr als andere, und mit jeder neuen Sichtweise ändert sich deine Wahrnehmung dessen, was sich im Niwa-Resort abgespielt hat.

Im Laufe des Spiels könnt ihr einzigartige psychische Fähigkeiten einsetzen. Ihr reist nämlich zwischen den Realitäten und könnt überall neue und intensive Sachen erblicken bzw. erleben. So solltet ihr außerkörperliche Erfahrungen nutzen, um Orte zu erforschen, an die ihr in der realen Welt nicht gelangt. Nie zuvor gesehenes und offiziell patentiertes Gameplay, das sich über zwei gleichzeitig angezeigte Welten erstreckt. So erforscht ihr die physische Welt und die Geisterwelt gleichzeitig und könnt dabei verschiedene Aufgaben und Rätseln in den Welten lösen.

Kommen wir mal zu den genannten Verbesserungen in dieser Version von „The Medium“. Die visuelle Präsentation liegt auf einem hohen Niveau, aber wirkliche Verbesserungen zur Microsoft-Version kann ich nicht wirklich wahrnehmen. Diese Welt ist von den Gemälden des polnischen dystopisch-surrealistischen Künstlers Zdzisław Beksiński inspiriert, der für seinen unverwechselbaren und unheilvollen Stil international anerkannt ist. So fühlen wir uns manchmal sehr intensiv im Spiel drin.

Der Sound des Spiels stammt von den Komponisten Akira Yamaoka und Arkadiusz Reikowski. So tauchen wir eine verstörende und beklemmende Welt des Spiels ein. Dadurch kommt eine dichte und schaurige Atmosphäre auf. Vor allem solltet ihr das Spiel mit einem Headset spielen. So fühlt sich die spielerischen Elemente mit dem Sound intensiver an. Die Unterschiede sind also gravierend und können am Ende über einen funktionierenden Schockmoment entscheiden. Hier haben die Entwickler viel investiert und sich gute Gedanken gemacht.

Durch den neuen Controller der PS5 kommt ebenfalls ein weiteres Erlebnis ins Spiel. Dank des adaptiven Triggers fühlen sich die Aktionen viel intensiver als früher an. Solltet ihr bestimmte Aktionen im Spiel machen, werdet ihr auch mit Geräuschen auf dem Controller beschallt, dadurch fühlt sich alles noch stimmungsvoller an. Die Entwickler möchte alle Möglichkeiten des neuen Controllers ausschöpfen, weshalb eine alternative Eingabe ins Spiel gefunden hat. Ihr könnt somit auch den Geosensor nutzen, und euch damit einen besseren Überblick verschaffen.

So schafften die Entwickler von „The Medium“ auf eine völlig andere Art den Horror nahe zu bringen. Durch die schaurige und dichte Spielwelt und der menschliche Geist sind einfach eine intensivere Form des Schreckens als im ersten Moment gedacht. Solltet ihr das Spiel bereits besitzen sind die Neuerungen eher dem Controller der neuen Konsole anzudichten und widerspricht einen erneuten Kauf. Solltet ihr aber die PS5 besitzen und bisher keinen Titel auf einer anderen Plattform zu haben, dann solltet ihr unbedingt zuschlagen. Da ihr hier die beste Version von „The Medium“ erhalten könnt.

Fakten:

Genre: Action-Adventure

Erscheinungsdatum: 03. September 2021

Publisher: Bloober Team

Entwickler: Bloober Team

Spieler: 1

Altersfreigabe: ab 16 Jahre

Preis: ab 49,99 Euro (PS5, Xbox Series X/S, PC)

Offizielle Website: https://themediumgame.com/


Bewertung:

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