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Project Zero: Priesterin des schwarzen Wassers (Switch) im Test


Das Spiel „Project Zero: Priesterin des schwarzen Wassers“ stammt aus dem Hause Koei Tecmo und erschien bereits für einige Plattformen. In Japan hört die Reihe auf dem Namen „Fatal Frame“ und ist dort sehr erfolgreich. So erhielten die neuen Konsolen und die Nintendo Switch eine überarbeitete Version des Spiels. Mehr erfahrt ihr im Test zum Spiel.


Wir schlüpfen in „Project Zero: Priesterin des schwarzen Wassers“ in die Rolle von drei Spielfiguren. So können wir mit Yuri Kozukata spielen. Er kann Menschen aus der Schattenwelt zurück in die der Menschen bringen. Bei Ren Hojo ist der gute Freund von Yuri und versucht eine Geschichte aus dem Geschehnissen für sein neues Buch zu nutzen. Und bei Miu Hinasaki, die Tochter der Protagonistin aus vorherigen Teilen mit dem Namen Miku.

Alle drei Personen sind aus persönlichen Gründen auf der Suche auf dem Berg namens Hikami unterwegs. Dabei war dieser Ort früher Mal heilig. Damals wurden auch viele religiöse Praktiken durchgeführt. Vor allem sollte das Wasser als göttliches Wesen gesehen werden. Zudem fahren viele Menschen dorthin und lassen auch dort ihr Leben. So gehen jetzt auf dem Berg verschiedene Geister umher, um euch das Leben schwer zu machen. Die Geschichte des Spiels ist interessant und kann stets eine intensive Stimmung erzeugen.


So gibt es auch Horrormomente im Spielverlauf. Aber leider wiederholen sich diese Momente und verlieren dadurch ihren Schock beim Spieler. Auch gibt es vielerlei Textdateien, und ihr werdet aktiv aufgerufen, stets zu Lesen. Damit ihr weitere Hinweise und Infos über die Geschichte erhalten. Jedoch bringen sie eine zusätzliche Tiefe zu der Geschichte, wodurch man einzelne Personen mehr versteht.

Ein weiteres Feature in „Project Zero: Priesterin des schwarzen Wassers“ sind die sogenannten „Tödlichen Visionen“. Dabei berührt ihr einen besiegten Geist und erhaltet so eine Vision von dessen Ableben. Dadurch wird mehr Tiefe und Stimmung erzeugt. Es sind auch weitaus brutalere Szenen als das eigentliche Spiel zu sehen. Der Schwierigkeitsgrad des Spiels ist angenehm und ihr könnt auch immer wieder einzelne Kapitel nachspielen.


So schaltet ihr auch eine geheime Episode frei. Mehr möchten wir euch nicht verraten. Die Reihe komplett ohne Schusswaffen aus. Ihr seid nur mit einer „Camera Obscura“ ausgestattet. Nach und nach versteht ihr diese Kamera gut zu nutzen. Solltet ihr mal auf einen Geist treffen, so lösen sich Fragmente von ihm ab. Mit deren Energie nutzt ihr verschiedene Aufsätze der Kamera für besondere Fotoattacken. Dadurch könnt ihr effektiver eure Widersacher erledigen.

Dadurch wird das Spielgefühl komplett geändert und es macht auch richtig Spaß. Kommen wir mal zur neuen Grafik bei „Project Zero: Priesterin des schwarzen Wassers“. Die verschiedenen linearen Areale sind schön gestaltet und überall sind kleine Details zu sehen. Jedoch werdet ihr im Laufe des Spiels immer wieder zu bekannten Orten kommen. Zusätzlich gibt es auch viele kleinere Rätsel im Spielverlauf zu meistern.


Außerdem gibt es in den verschiedenen Kapiteln von „Project Zero: Priesterin des schwarzen Wassers“ auch unterschiedliche Wetterverhältnisse zu sehen. Die Musik des Spiels ist sehr passend und rundet die unheimliche Stimmung des Spiels gut ein. So lief „Project Zero: Priesterin des schwarzen Wassers“ im Großen und Ganzen sehr ordentlich ab. Es gab keine technischen Probleme. Nur ab und zu sind Details vor unserer aufgetaucht. Aber das Original hat ja einige Jahre auf dem Buckel. Ein bisschen Feinschliff wäre gut gewesen.

Das Spiel „Project Zero: Priesterin des schwarzen Wassers“ hat auch den neuen Konsolen richtig viel Spaß gemacht. Die Handlung ist stimmungsvoll und intensiv. Auch wenn ihr die vorigen Teile der Reihe nicht gespielt habt. Das Gameplay ist ebenfalls interessant und macht immer wieder einen netten Ansatz. Technisch läuft alles reibungslos ab, nur ein bisschen Feinschliff wäre toll gewesen. Im Großen und Ganzen ist das Remake von „Project Zero: Priesterin des schwarzen Wassers“ sehr ordentlich gelungen und Fans sollten mal einen Blick riskieren.


Fakten:


Genre: Action-Adventure

Erscheinungsdatum: 28. Oktober 2021

Publisher: Koei Tecmo

Entwickler: Koei Tecmo

Spieler: 1

Altersfreigabe: ab 18 Jahre

Preis: ab 39,99 Euro (Nintendo Switch, PS5, Xbox Series X/S, PlayStation 4, Xbox One, Steam)

Bewertung:

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