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Death Stranding 2: On the Beach (PC) im Test

  • Autorenbild: playmoregames
    playmoregames
  • 5. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit

Mit der PC-Veröffentlichung von Death Stranding 2: On the Beach bringt Hideo Kojima gemeinsam mit Kojima Productions sein neuestes Werk auf zusätzliche Plattformen – technisch umgesetzt von Nixxes Software. Das Ergebnis ist ein Spiel, das seine eigenwillige Identität beibehält, zugleich aber in vielen Bereichen sichtbar ausgebaut wurde.


Im Kern bleibt das Konzept vertraut: Der Spieler bewegt sich als Bote durch eine feindselige, oft unwirtliche Welt, in der nicht das schnelle Vorankommen, sondern Planung, Balance und Ausdauer im Vordergrund stehen. Neu hinzugekommene Inhalte wie der herausfordernde Modus „To the Wilder“ verschärfen diese Grundidee deutlich und richten sich vor allem an erfahrene Spieler, die ihre Fähigkeiten unter extremen Bedingungen testen wollen.

Ergänzend sorgen optionale Inhalte wie ein VR-Trainingsbereich, neue Ausrüstungsgegenstände und kleinere spielerische Extras für zusätzliche Abwechslung, ohne das Grundprinzip zu verändern. Besonders deutlich zeigt sich der Fortschritt in der Gestaltung der Spielwelt. Erstmals gibt es einen dynamischen Tag-Nacht-Wechsel, der gemeinsam mit intensiveren Wettereffekten spürbare Auswirkungen auf das Gameplay hat.


Ereignisse wie sogenannte Torbeben verändern die Umgebung aktiv, lösen Gerölllawinen aus oder erschweren das Gleichgewicht – und machen jede Route zu einer potenziellen Herausforderung. Auch die Vielfalt der Kreaturen wurde erweitert, wodurch die ohnehin schon bedrohliche Welt noch unberechenbarer wirkt. Als visuelle Vorlage dienten reale Landschaften wie Font's Point, deren karge Weite und markante Formationen überzeugend eingefangen wurden.

Technisch basiert das Spiel erneut auf der Decima Engine, entwickelt von Guerrilla Games. Auf dem PC zeigt sich diese von ihrer starken Seite: Große Sichtweiten, ein sauberes Level-of-Detail-System und detaillierte Oberflächen sorgen für ein insgesamt sehr stimmiges Bild. Die Beleuchtung profitiert von einem komplexen Zusammenspiel aus vorberechneten und dynamischen Verfahren, wodurch Tageszeiten und Wetter glaubwürdig ineinander übergehen. Raytracing kommt zwar zum Einsatz, bleibt aber eher ein Zusatz als ein echtes Highlight, da der visuelle Gewinn begrenzt ist und die Leistungsanforderungen vergleichsweise hoch ausfallen.


Ein herausragender Aspekt bleibt die Inszenierung der Charaktere. Figuren wie Sam oder Fragile wirken in Zwischensequenzen außergewöhnlich lebensecht, was nicht zuletzt an den detaillierten Modellen und den präzisen Animationen liegt. Hier bewegt sich das Spiel klar auf Top-Niveau. Die Umgebungen hingegen schwanken zwischen beeindruckender Weite und bewusst reduzierter Gestaltung, was zwar zur Atmosphäre passt, aber nicht immer die gleiche visuelle Strahlkraft erreicht.

Insgesamt zeigt sich die PC-Version als technisch solide und flexibel anpassbar, wodurch sowohl leistungsstarke als auch mittelklassige Systeme angesprochen werden. Inhaltlich bleibt das Spiel jedoch seiner Linie treu: Wer bereits mit dem Vorgänger wenig anfangen konnte, wird auch hier trotz zusätzlicher Action-Elemente kaum überzeugt werden. Wer sich hingegen auf das entschleunigte, ungewöhnliche Gameplay einlässt, erhält ein intensives und eigenständiges Spielerlebnis.


Death Stranding 2: On the Beach ist eine konsequente Weiterentwicklung eines ohnehin ungewöhnlichen Konzepts. Technisch stark, atmosphärisch dicht und spielerisch eigenwillig, richtet sich das Spiel klar an eine Zielgruppe, die genau diese Besonderheiten zu schätzen weiß. Kleine Schwächen bei der visuellen Konsistenz und beim Einsatz von Raytracing fallen dabei kaum ins Gewicht.



Fakten:

 

Genre: Action & Adventure

Erscheinungsdatum: 20. März 2026

Publisher: Sony

Entwickler: Hideo Kojima, Kojima Productions

Spieler: 1

Altersfreigabe: ab 16 Jahre

Preis: ab 49,99 Euro (PC, Playstation 5)


Bewertung:

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