Suche
  • playmoregames

Wolfenstein: Youngblood (PS4/ NSW/ XB1/ PC) im Test


Bethesda schickt euch in „Wolfenstein: Youngblood“ in eine neue Geschichte. So übernehmt ihr die Rolle der beiden Töchter vom bekannten Helden B. J. Blazkowicz und müsst den Vater unbedingt auffinden. Dabei werden wir gegen zahlreiche Gegner antreten und viel Spaß im Koop-Modus erleben. Warum der Titel dennoch nicht völlig überzeugt, erfahrt ihr in unserem Test zu „Wolfenstein: Youngblood“. Seit dem Teil „Wolfenstein II: The New Colossus“ sind wieder einmal 19 Jahre vergangen. Natürlich hat sich im bekannten Universum verändert. So haben sich rund um die Welt zahlreiche Widerstandszellen gebildet. Jedoch schafften nur die Bürger der Vereinigten Staaten eine Revolution gegen die Bösen zu schüren. Somit könnten sich B. J. Blazkowicz und seine Anya Oliwa in einem kleinen Häuschen in Mesquite erschaffen. In den kommenden Jahren kommen die beiden Töchter namens Jessie und Zofia auf die Welt.

Sie erleben eine interessante Kindheit und Jugend. So erleben beide Spielfiguren von ihren Eltern eine richtige Kampfausbildung. Vor allem werden die beiden Damen im Nahkampf und im Zusammenhalt richtig gut erzogen und sollen sich im Kampf gegen die Nazis ab sofort beweisen. Somit machten sich die beiden Töchter auf die Suche nach ihrem alten Herren zu suchen. Auch die bekannten Charaktere der anderen Teile sind wieder an Bord und passend sich in die neue Handlung von „Wolfenstein: Youngblood“ gut ein. Mehr möchten wir von der Geschichte des Spiels nicht verraten. Statt wie in den Vorgängern, könnt ihr im aktuellsten Teil der Reihe, eher gemeinsam spielen als wie gewohnt alleine. Habt ihr euch die teurere „Deluxe Edition“ des Spiels gekauft haben, könnt ihr den beigefügten „Buddy-Pass“ nutzen, um einen Freund einzuladen. Er braucht nicht einmal das Spiel zu besitzen. Habt ihr keinen Freund übrig, könnt ihr auch mit dem Computer gemeinsam spielen. Leider ist die künstliche Intelligenz des Charakters nicht besonders schlau. Ihr könnt zwischen den beiden Figuren, Optik und Spezialfähigkeit wählen. Habt ihr euch entschieden, geht auch direkt in die bekannte Action des Franchise.

So werden Spieler der Vorgänger schnell im Gameplay wieder sein und gewohnt die Aufgaben und Herausforderungen angehen. In „Wolfenstein: Youngblood“ bekommt ihr auch wieder eine Basis geboten und könnt eure Inhalte nutzen und die verschiedene Missionen ausüben. Der Hauptpunkt in „Wolfenstein: Youngblood“ ist die französische Hauptstadt Paris. Dort könnt ihr verschiedene Aufgaben stellen und nach und nach weitere Wege durch die Gassen und Straßen der Stadt erleben. Jedoch wirkt die Handlung des Spiels nicht wirklich ausgereift und kann schnell erkannt und vorgeahnt werden. Immer könnt ihr im Spiel eure Figuren mit neuen Attributen und Erfahrungspunkten aufwerten. So könnt ihr eure Gesundheit und Schaden erhöhen und auch die Möglichkeit der längeren Unsichtbarkeit nutzen. Hier zeigen die Entwickler in „Wolfenstein: Youngblood“ viel Ideenreichtum und Vielfalt. Auch bei den Waffen kann nachgebessert werden. Dank den Erweiterungen und Verbesserungen könnt ihr im Spielverlauf viel besser agieren und die Feinde direkt erledigen. Weitere Vorteile im Spiel bringen euch die erwähnten Silbermünzen. Ihr findet diese in jeden Level. Damit könnt ihr auch euer Equipment aufwerten und sogar neue Waffen direkt kaufen. Ebenso könnt ihr eure Rüstung verschönern und lackieren, wie ihr euch das vorstellt.

Die Spielzeit in „Wolfenstein: Youngblood“ dauert gute 25 Stunden. Trotz guter Ansätze, kann dieser Titel nicht an die hervorragenden Vorgänger ansetzen. So zeigen sich viele der Missionen eher einfach strukturiert und können nur mit wenigen Überraschungen aufwarten. Wir vermissten tolle Momente, wo wir richtig Lust hasten, weiter zu spielen. Dennoch können kleine Situationen in der Laufe der Geschichte überzeugen und ein bisschen für dichte Atmosphäre sorgen. Bei der grafischen Präsentation haben sich die Entwickler viel Mühe geben und nette Umgebungen sowie toll animierte Figuren gemacht. Der Sound ist ebenfalls gut, aber an die Qualität des Vorgängers kommt es nicht dran. Bethesda erschuf mit „Wolfenstein: Youngblood“ einen interessanten und ambitionierten Teil für die Konsole und dem PC. So gibt es viel positives und einiges an negativen Punkten im Spielverlauf zu nennen. Die grafische Präsentation und der Sound sind gelungen. So auch die Spielmechanik und die beiden Hauptcharaktere. Leider kann die Levelstruktur und dem Ablauf kann nur bedingt überzeugen und auch die Story macht nur bedingt Freude. So fehlen in der Geschichte einfach zu viele interessanten Momente und Überraschungen. Für unseren Test haben wir die deutsche Sprachfassung genutzt, die ohne Hakenkreuze und sonstigen verbotenen Inhalten. Wer gerne die Handlung von Wolfenstein weiterleben möchte und gerne gemeinsam spielen will, sollte einen Blick auf „Wolfenstein: Youngblood“ werfen. Ebenfalls stehen euch für jede Plattform eine Demo-Version zur Verfügung. Fakten:

Genre: Action

Erscheinungsdatum: 26. Juli 2019

Publisher: Bethesda Softworks

Entwickler: MachineGames

Spieler: 1 - 2

Altersfreigabe: ab 18 Jahre

Preis: ab 29,99 Euro (PS4, Xbox One, Switch, PC)

Offizielle Website: https://bethesda.net/de/game/wolfenstein-youngblood

Bewertung:

© Urheberrecht PlayMoreGames. Verwendung von Text und Bildern nur mit schriftlicher Geneh­migung des Autors gestattet.

© 2014 - 2020 by playmoregames, designed by mediendesign-seibert