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Trials Rising (XB1/ PS4/ NSW/ PC) im Test


Ubisoft brachte mit „Trials Rising“ einen neuen Ableger des bekannten Franchise für die Xbox One, PS4, Nintendo Switch und dem PC heraus. So erleben wir den neuen Titel mit vielen frischen Inhalten und der bekannten und spielerisch tollen Steuerung. Zudem dürft ihr erstmals mit vier Spielern im lokalen Mehrspieler-Modus spielen. Was sonst noch „Trials Rising“ zu bieten hat, erfahrt ihr in unserem Test. Vorab werden sich Fans mit dem neuen Ableger „Trials Rising“ direkt wohlfühlen, weil am grundlegenden Spielprinzip der Reihe sich nichts ändert hat. So startet ihr mit einer kleinen Strecke und könnt danach einen Charakter im Aussehen erstellen. Dann geht es auch direkt gleich los. So zeigen sich die ersten Rennen als Training und bringen euch die einfache, aber mit viel bedachte Steuerung zu erlernen. So solltet ihr nicht einfach nur Gas geben und versuchen die Strecke zu meistern, sondern durch geschicktes einsetzen des Gases und der Bremse zu nutzen. Zudem solltet ihr immer wieder eure Schwerpunkt gut auf dem Motorrad wählen.

So fahrt ihr direkt über steile Rampen, müsst weit entfernte Plattformen erreichen oder einen Looping überleben. Dabei zeigen die Entwickler von Ubisoft in „Trials Rising“ viele interessante Ansätze und Ideen. So bestehen die verschiedenen, und hübschen Strecken mit vielen Details und Ereignissen, die euch immer wieder überraschen werden. Unter anderem fliegen wir über einen fahrenden Zug oder wir können durch brennende Ringe springen. Die Strecken selbst verlaufen an sich linear, und werden durch viele Objekte eröffnen und machen stets viel Freude. So werden viele Profis und Fans die Strecken in den meisten Fällen im ersten Durchgang meistern. Neulinge werden sich immer wieder versuchen ihr Können nach und nach zu steigern. So könnt ihr in den verschiedenen Strecken von der Bronze bis Goldmedaille erreichen. Auf der Strecke erreicht ihr immer wieder Checkpoints und könnt bei einem Fehler direkt wieder von dort anfangen. Solltet ihr von dort beginnen, erhaltet ihr bei euren Versuchen noch fünf Strafsekunden extra berechnet oder ihr fangt direkt wieder von vorne an. Die Strecken unterscheiden sich immer durch den jeweiligen Schwierigkeitsgrad und euren verfügbaren Motorrädern. Dabei kommt ein tolles Gefühl auf, weil ihr euch stets verbessern und die Goldmedaille erreichen wollt.

Der Hauptaugenmerk in „Trials Rising“ liegt in der Kampagne. Dort könnt ihr über 100 verschiedene Levels auf der ganzen Welt befahren. Zudem befinden sich auch in verschiedenen Klimazonen. Neben vielen interessanten Gebieten und Städten, sehen wir auch Wüsten und sogar eine Geisterstadt. So treffen wir auch auf Red Lynx. Er ermöglicht euch nicht gleich gegen die Bestzeiten überragender Profis antreten müsst. Die Highlights sind auch die Stadion-Wettbewerbe. Dort werdet ihr in drei Stufen antreten und schaltet natürlich weitere Events und Möglichkeiten frei. Stellenweise könnt ihr auch gegen eure Freunde antreten, wenn diese ebenfalls eine Bestzeit in „Trials Rising“ gesetzt haben. Sogar plattformübergreifend könnt ihr im neuesten Ableger fahren. Zudem steht euch in „Trials Rising“ auch ein umfangreicher Streckeneditor zur Auswahl. Außerdem könnt ihr auch in verschiedenen Varianten im Mehrspieler-Modus euch gegen Freunde oder andere Spieler auf der Welt antreten. Eine Besonderheit in „Trials Rising“ ist die Tatsache, wenn ihr euch nicht verbessert, auch keinen weiteren Erfolg im Spielverlauf habt. Dafür geben euch die Entwickler aber viele Möglichkeiten euch zu verbessern. Beispielsweise könnt ihr neue Motorräder freischaltet und sogar selber wählen könnt bei den verschiedenen Strecken. So solltet ihr stets überlegen, welche Maschine euch weiterhilft oder eher nicht. Zudem kommt euer erlerntes Können und ein bisschen Glück dazu, den Level in der richtigen Zeit und ohne Fehler zu meistern.

Zwar könnt ihr die Fahreigenschaften der einzelnen Motorräder nicht verändern könnt, sondern dafür das komplette Aussehen der Maschine und eures Fahrers. So stehen euch unzählige Kostüme, Helme, Aufkleber und weitere Inhalte zur Verfügung. Dabei kommen sogenannte „Lootboxen“ dazu. Diese schaltet ihr durch einen Aufstieg im Level frei. So könnt ihr zwar kein echtes Geld dafür verwenden, jedoch könnt ihr für Geld andere Sachen kaufen und indirekt auch dafür Geld ausgeben. Aber dies ist kein Muss und kann auch durch den normalen Levelaufstieg immer wieder genutzt werden. Die Grafik auf den Konsolen läuft stets flüssig und kann sich immer sehen lassen. Der Sound ist in „Trials Rising“ richtig gut geworden und lockert das Spielgeschehen immer auf. Ubisoft schaffte mit „Trials Rising“ einen weiteren tollen Ableger des Franchise auf die Konsole und dem PC herausgebracht. Durch die unzähligen Strecken und Events kommt nie Langeweile auf, ihr könnt euch nur selber schlagen, wenn ihr nicht mehr trainiert oder das Können habt. Zudem stehen euch viele Spielvarianten in „Trials Rising“ für euch zur Verfügung und garantiert viele Stunden an Spielspaß. Die Steuerung ist schnell erlernbar und kann bis zur Perfektion genutzt werden. Auch die grafische Präsentation ist eine Wucht und kann mit vielen Effekten und Details aufhorchen. Zudem läuft die komplette Darstellung flüssig. Der Sound hört sich von der ersten bis zur letzten Sekunde immer toll an und auch der Sound der verschiedenen Maschinen hört sich ebenfalls hervorragend an. Wer gerne wieder ein tolles Spiel in diesem Genre erleben möchte oder Fan der Reihe ist, sollte unbedingt zu „Trials Rising“ greifen. Fakten:

Genre: Rennspiel

Erscheinungsdatum: 26. Februar 2019

Publisher: Ubisoft

Entwickler: Ubisoft RedLynx, Ubisoft Kiev

Spieler: 1 - 8

Altersfreigabe: ab 12 Jahre

Preis: ab 29,99 Euro (Xbox One, PlayStation 4, Nintendo Switch, PC)

Offizielle Website: https://www.ubisoft.com/de-de/game/trials-rising/

Bewertung:


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