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The Occupation (PS4/ XB1/ PC) im Test


Das britische Entwicklerstudio namens White Paper Games brachte einen neuen Titel namens „The Occupation“ für die Konsolen und dem PC heraus. So ist es bereits der zweite Titel nach dem Spiel „Ether One“ aus dem Jahre 2014. Wir sind gespannt, wie sich der neue Titel schlägt und haben für euch die PS4-Version von „The Occupation“ getestet. Wir schreiben den 24. April 1987 in England. So passierte ein Bombenanschlag auf die Bowman Carson Group und kostet 23 Menschen das Leben. Dieses Ereignis löst bei der englischen Bevölkerung großes Entsetzen aus. So wurde der Immigrant namens Alex Dubois als Täter identifiziert und löste die Angst vor Einwanderern aus. Dadurch wird eine heftige Debatte geschürt und auch vor allem die Rechtspopulisten versuchen die Stimmung in der Bevölkerung negativ zu erzeugen. Zudem soll ein neues Gesetz verabschiedet werden, welches weitere Immigranten die Reise nach England verhindert soll.

Jedoch dreht sich die Geschichte in den kommenden Monate nicht mehr. So tritt der Journalist namens Harvey Miller in die Handlung von „The Occupation“ ein. Er arbeitet gerade an seinem neuesten Buch. Dort geht es um den Anschlag und die Darstellung des vermeintlichen Täter Dubois. So erhält Abends der Buchautor einen Postumschlag unter die Wohnungstür geschoben und bekommt dadurch eine brisante Nachricht zu sehen. So kommt eine brandneue Wendung in der Verhandlung und der Geschichte. Mehr möchten wir über die Handlung von „The Occupation“ nicht verraten. So müssen wir in gut vier Stunden in „The Occupation“ eine politische Verschwörung aufdecken. Entweder macht ihr euch daran nur die Termine zu erledigen oder ihr versucht einfach nach wichtigen Beweisen oder Hinweise zu suchen. Unter anderen könnt ihr hilfreiche Dokumente oder Tonbandaufnahmen finden und damit der Wahrheit einen Schritt näher kommen. Natürlich sind alle interessanten Informationen nicht einfach zu finden, sondern müssen erst einmal hinter verschlossenen Türen gefunden werden. Zudem kommt die Tatsache, dass ihr nicht wirklich gut ausgestattet seit.

Dadurch versuchen wir durch Gänge zu schleichen oder den Wachen aus dem Weg zu gehen. Werdet ihr zu oft erwischt, müssen wir beim Sicherheitschef vorsprechen, solltet ihr weiterhin erwischt werden, dann kommt ein generelles Hausverbot für die komplette Anlage. Zudem kommt in „The Occupation“ auch die Tatsache, dass uns einfach die Zeit für viele Fehlschritte einfach nicht gibt. Das Spiel wird komplett in Echtzeit gespielt und dadurch gehen wichtige Ressourcen verloren. Unter anderem müssen wir den genauen Ablauf der Personen und Möglichkeiten schaffen, damit ihr den Hinweisen einen Schritt näher sind. Immerhin sind wir in „The Occupation“ nicht alleine unterwegs, sondern werden stets von unseren Assistentin Mina kontaktiert. Dadurch erfahren wir schnell Neuigkeiten und können sie direkt an der nächsten Telefonzelle zurückrufen. Zudem solltet ihr stets eure Akten gut führen und die gefundene Passwörter hier immer griffbereit haben. Dadurch könnt ihr im Spielverlauf blitzschnell agieren. Das Beschaffen und vor allem Sichern von Informationen ist dabei eine Kunst an sich und verpasst dem sonst eher passiven Spielverlauf eine überraschende Komplexität. Solltet ihr euch in der Umgebung gut auskennen, könnt ihr in den meisten Situationen schnell durch kommen.

Zwar kann „The Occupation“ technisch überzeugen, aber immer wieder Probleme bei der Performance kommen eher störend dazu. Unter anderem sind die Bugs eher hinderlich und verursachen komische und störende Momente im Spielverlauf. Leider kommt in „The Occupation“ auch noch das spärliche Checkpoint-System dazu. Ihr könnt weder manuell abspeichern, noch bietet das Spiel regelmäßige Checkpoints an. So speichert der Titel einfach selber und es gibt auch kein wirkliches System zu erkennen. Zwar könnt ihr euch darauf einlassen, dass ihr durch den stetigen Zeitdruck effektiver agieren sollten, aber auch die Erforschung der Umgebung leidet darunter. Die britischen Entwickler von White Paper Games brachten mit „The Occupation“ einen weiteren interessanten Titel für die Konsole und dem PC heraus. So bekommt ihr eine spannende und erwachsende Story geboten und könnt ihr euch richtig zurücklehnen und die Dialoge und Momente stets gut ansehen und hören. Auch das Spielsystem macht von der ersten Sekunde an Freude. Leider kann die Performance und auch die Checkpoints nicht immer für Spaß und Freude im Laufe des Spiels sorgen. Vielleicht kommen nach ein paar Verbesserungen. So bekommt ihr mit „The Occupation“ einen wirklichen interessanten Titel geboten und solltet auf jeden Fall eine Chance geben. Fakten:

Genre: Action & Adventure

Erscheinungsdatum: 5. März 2019

Publisher: White Paper Games, Humble Bundle

Entwickler: White Paper Games

Spieler: 1

Altersfreigabe: ab 0 Jahre

Preis: ab 29,99 Euro (PlayStation 4, PC, Xbox One)

Offizielle Website: https://www.occupation-game.com/

Bewertung:

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