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The Caligula Effect: Overdose (NSW/ PS4) im Test

  • Autorenbild: playmoregames
    playmoregames
  • 29. Jan. 2020
  • 3 Min. Lesezeit

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NIS America veröffentlichte die neue Umsetzung namens „The Caligula Effect: Overdose“ für die Nintendo Switch und PlayStation 4. So werden wir in eine künstliche Welt entführt, von der niemand mehr entkommen kann. Ob sich der Kauf der neuen Umsetzung lohnt, erfahrt ihr im Test zu „The Caligula Effect: Overdose“. So beginnt die Handlung des Spiels mit einer Schulzeremonie. Dabei fällt unserer Hauptheld auf, dass hier etwas seltsames vor sich geht. So zerfallen einige Gesichter von Personen und er bemerkt schnell das er auf einer Cyberwelt ist. Der Star dieser Welt ist eine Sängerin mit dem Namen μ, und entführt traurige und traumatisierte Personen in diese Welt. Dadurch sollen die Schüler ein stressfreies Leben haben. Jedoch dürfen diese Menschen den Welt von Mobius nicht mehr verlassen. Dabei versucht unser namenloser Held diese Situation nicht wirklich hin.

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Er schließt sich dem rebellischen Go Home-Club an und fordert die Hüterin der Welt heraus, um wieder in die echte Welt zu gelangen. Im Vergleich zum Original können erstmals zwischen einem männlichen oder weiblichen Hauptcharakter wählen. Auch in Sachen Inhalt haben die Entwickler noch mehr dran gehängt. Die Handlung des Spiels wirkt somit ausgereifter und interessanter. Zudem könnt ihr weitere neue Charaktere in „The Caligula Effect: Overdose“ bestaunen. Dabei besitzt jede Figur eine eigene Geschichte und vielen Nebenmissionen sind ebenfalls im Einsatz. Unter anderem dürft ihr euch mit Gewalt, Sexualität und Depression auseinandersetzen. Im Spielverlauf von „The Caligula Effect: Overdose“ müsst ihr euch durch zahlreiche Dungeons kämpfen und trefft stets in der Schule neue Mitstreiter. So erwarten euch mehr als 500 weitere Schüler im Spiel. Die Beziehungen zu den Hauptfiguren faszinieren und dank des sogenannten „Causality Link“-System könnt ihr mit allen Schülern sogar eine Freundschaft aufbauen. Jedoch solltet ihr nicht soviel erwarten, weil einige Figuren werden nur in wenigen Dialogen angeschnitten. Zudem müsst ihr stets einige Probleme oder Aufgaben für diese Personen absolvieren. So kommen nicht immer Gefühle auf für euren Partner bzw. Schüler.

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Dafür die erledigten Aufgaben bekommen wir hilfreiche und nützliche Gegenstände spendiert. Eine besondere Erwähnung sollte der sogenannte „WIRE“-Messenger erhalten. Damit könnt ihr einfach und problemlos mit den verschiedenen Personen chatten. Uns stehen zahlreiche Fragen zur Verfügung. Dadurch wird eine nette Tiefe geboten, und kurzweilige Unterhaltung sind möglich. Zudem kann „The Caligula Effect: Overdose“ mit einem durch originelles und spaßigen Kampfsystem aufhorchen. Sind bestehen die Kämpfe aus Runden und sind in drei Phasen aufgebaut. Zuerst wählt ihr die gewünschten Attacken aus und eure Mitstreitern weitere Möglichkeiten anhängen. Danach bekommt ihr das sogenannte „Imaginary Chain“ zu sehen. Hier zeigt euch das Spiel, wie die Gegner auf eure Attacken reagieren. Dadurch können wir klar sehen, in welche Richtung der Kampf geht und wie entsprechend agieren müssen oder sollten. Mithilfe einer Zeitleiste könnt ihr sogar sekundengenau eure Aktionen anpassen. Dadurch lassen sich alle Angriffsmanöver unserer Kämpfer koordinieren und dementsprechend den Sieg oder Niederlage erfahren. In der letzten Phase werden die eingegebenen Befehle dann tatsächlich ausgeführt. Dadurch kommt eine andere Art zu spielen auf und wir sind stets gespannt, welche Aktionen bei den verschiedenen Gegnern wieder hervorrufen.

In der grafischen Präsentation in „The Caligula Effect: Overdose“ ist sehr bunt angelegt. Sog können wir stets verschiedene Farbtöne zu den jeweiligen Aktionen wahrnehmen und erzeugt dadurch eine stimmungsvolle Atmosphäre. Dank der erhöhten Darstellung läuft der Titel auch im Vergleich zum Original viel flüssiger. Dadurch wirken die Kämpfe viel agiler und dynamischer. Doch trotz schönerer Grafik fällt auf, dass in der Umgebungen immer wieder Details fehlen oder auch die Animationen der Charaktere ist recht einfach gehalten. Dafür kann die Musik wieder einige Punkte in der Bewertung sammeln. Jedoch könnt ihr den Titel nur englisch spielen. So schaffte „The Caligula Effect: Overdose“ ein ordentliches Remake zu werden. Durch die neuen und erweiterten Inhalte kommt mehr Spielgefühl auf und macht in Sachen Handlung mehr richtig als das Original. Das Kampfsystem ist einzigartig und macht von der ersten Sekunde direkt Freude und Spaß. Auch die verbesserte Grafik kommt dem Remake ebenfalls zu gute. Jedoch können die Freundschaften nicht immer überzeugen und auch die wenigen Details in der Grafik wäre mehr drin gewesen. Wer gerne ein anderes Spiel erleben möchte, sollte sich „The Caligula Effect: Overdose“ gerne mal näher ansehen. Fakten:

Genre: Rollenspiel

Erscheinungsdatum: 15. März 2019

Publisher: NIS America

Entwickler: NIS America

Spieler: 1

Altersfreigabe: ab 12 Jahre

Preis: ab 49,99 Euro (Nintendo Switch, PlayStation 4)

Bewertung:

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