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Stories: The Path of Destinies (XB1/ PS4/ PC) im Test


Die kanadischen Entwickler brachten einen wirklich interessanten Titel namens „Stories: The Path of Destinies“ erstmals für die Xbox One heraus. Das Spiel erschien bereits für die PS4 und dem PC. Ihr schlüpft in die Rolle des Fuchses Reynardo, der seine Welt vorm scheinbar sicheren Untergang schützen muss. Durch eure Entscheidungen wird es immer wieder eine neue Geschichte geschrieben. Mehr erfahrt ihr im Test zu „Stories: The Path of Destinies“.

In „Stories: The Path of Destinies“ könnt ihr gleich 24 Geschichten schreiben. Allerdings erlangt unser Held Reynardo am Ende nicht als Sieger, sondern ein magisches Buch entscheidet, über das Schicksal des Fuchses. Wenn unsere Spielfigur eine Mission in den Sand setzt, lässt sich das Buch zum Anfang zurückblättern und ihr könnt erneut anfangen. So schreibt ihr eine neue Geschichte und erlebt wieder neue Entscheidungen. Eure gefallenden Entscheidungen und auch der Verlauf des Spiels wird von einem sehr stimmungsvollen englischen Erzähler erzählt und ihr bekommt die kompletten Texten in deutscher Sprache präsentiert.

Um am Ende zum Ziel zu kommen, müsst ihr theoretisch nur vier Geschichten beenden. Es gibt vier „Wahrheiten“ aufzudecken, durch die Reynardo im Anschluss einen erfolgreichen Weg in all den Problemen erkennen kann. So müsst ihr im Spiel nicht alle Hinweise und Teile zusammen suchen, sondern ihr kommt bei der fünften Geschichte auf alle Fälle zum Ziel, wenn ihr dem anfänglichen Hinweis nachgeht. Die gesamte Spielzeit von „Stories: The Path of Destinies“ beträgt ungefähr fünf Stunden. Im Großen und Ganzen habt ihr den Titel auch voll ausgekostet in dieser Zeit. Natürlich könnt ihr auch mit „Stories: The Path of Destinies“ viel mehr Zeit beschäftigen. Wer alle 24 Geschichten des Spiels schreibt und die Spielfigur Reynardo weiter aufbessert und alle zur Verfügung stehenden Fertigkeiten lernt, mit viel Spiel belohnt und vor allem erhaltet ihr die recht zeitaufwendige Platintrophäe. Der Preis des Spiels liegt gerade mal bei gut 10 Euro, dafür bekommt ihr gute fünf Stunden an Unterhaltung geboten. Somit ist das bekannte Preis- und Leistungsverhältnis sehr gut und ihr könnt somit nicht meckern. Der Inhalt von „Stories: The Path of Destinies“ ist im Grunde sehr überschaubar. So lassen sich insgesamt vier Schwerter für Reynardo mit verschiedenen magischen Fertigkeiten schmieden, die ihr recht schnell zusammengesammelt habt.


Auch die einzelnen Gebiete im Spiel sind schnell bekannt und wiederholen stetig mit jedem Durchgang. So erlebt ihr in „Stories: The Path of Destinies“ während der unterschiedlichen Durchgängen immer wieder eine beeindruckende Detailreichtum zu sehen. Schön auch, dass manche Entscheidungen unweigerliche Konsequenzen nach sich ziehen und ihr im Anschluss eben doch keinen Einfluss genommen hat. So erlebt ihr in den unterschiedlichen Durchgängen zwar die selben Gebiete, auch die Orte der Gegenstände und auch die Kämpfe gegen die Raben sind immer an der selben Ecke versteckt. Diese Kreaturen gehören den feindlichen Schergen des Imperators. So werden auch nicht am Ende andere Raben platziert, sondern ihr merkt auch gleich, welche Aufgabe in der aktuellen Mission erledigen müsst. Somit bekommt ihr in „Stories: The Path of Destinies“ quasi jedes Mal ein neues Spiel geboten. Habt ihr einen Freund, der auch den Titel spielt, kann es passieren, dass ihr beide ein völlig unterschiedliches Spiel erlebt. Diese Momente bekommt ihr nur in wenigen Spielen geboten und zeigt, wie sich die Entwickler in diesem Spiel Gedanken gemacht haben. Der Titel strahlt eine tolle Ruhe und vor allem beeindruckende Atmosphäre eines spannenden Abenteuerbuches aus. So laufen die Kämpfe in „Stories: The Path of Destinies“ in Echtzeit ab und geben euch die Chance mit dem Fuchs auf eure Gegner zu schlagen. Nach ein paar Missionen zieht der Schwierigkeitsgrad des Spiels an. Somit solltet ihr eure Gegner ab sofort gut im Auge behalten.

Sie führen nicht unbedingt viele Angriffe aus, doch solltet ihr auf der Hut sein und jedes Mal einen Konter setzen. In den Kämpfen kommt ihr mit wenigen Knöpfen gut aus, dennoch steht einem ein wachsendes Arsenal an Fertigkeiten zur Verfügung. Die Charakterentwicklung ist für dieses kleine Spiel erstaunlich umfangreich. Ihr verdient euch die notwendigen Erfahrungspunkten für alle Fertigkeiten, allerdings seit ihr mit „Stories: The Path of Destinies“ einige Zeit beschäftigt. Auf Basis eurer Leistung im Kampf werden euch Erfahrungspunkte vergeben, die euren Level steigen lassen. Im Spiel findet ihr sogenannte „Altare“ und könnt eure Fertigkeiten ausbauen. Leider ist das Beurteilungssystem für eure Kampfleistung ziemlich fies geraten. So erlebt ihr im Spiel nur die beiden Bewertungen für „Perfekt“ und „Mangelhaft“. Solltet ihr einmal getroffen werden in der Mission erhaltet ihr gleich die schlechtere Bewertung und erhaltet auch keine weiteren Bonuspunkte. So hätten die Entwickler mehr Unterstufung einbringen sollen. Ansonsten besteht das Spielerlebnis in den Levels in erster Linie aus Erkundung. So könnt ihr beispielsweise viele Schwerter und Edelsteine finden und somit solltet ihr auch jede Kiste oder Objekt zerstören. Neben der Erkundung könnt ihr auch in „Stories: The Path of Destinies“ kleine Rätsel und kleinere Geschicklichkeitseinlagen meistern. So dürft bei den Rätseln kleine Aufgaben lösen und bei den0anderen Situationen benötigt ihr stellenweise eine gewisse Schnelligkeit, damit ihr nicht in den Flammen verbrennt. Sollte euer Held Reynardo mal sterben, beginnt ihr an den fair gesetzten Speicherpunkten in den Mission.

Die Verantwortlichen von Spearhead Games brachten einen tollen und wirklich seltenen Titel namens „Stories: The Path of Destinies“ für die Xbox One heraus. So werden viele Spieler an gesprochen vom Vielspieler bis zum Gelegenheitsspieler. Grundsätzlich könnt ihr den Titel in einer gewissen Zeit durchspielen und es dauert auch nicht so lange alle 24 Geschichten zu erleben, alle Geheimnisse zu entdecken sowie die Platintrophäe einzufahren. Die Geschichte des Spiels wird durch einen wirklich interessanten Erzähler erzählt und verleiht dem Titel eine tolle Atmosphäre. Neben der akustischen Untermalung bekommt ihr auch grafisch Einiges im Spiel geboten. Die wunderschönen Umgebungen und einer prinzipiell gelungenen Optik, zeigen auch das kleinere Entwickler, hübsche Spiele entwickeln können. Auch das flinke Kampfsystem und der erstaunlich umfangreichen Charakterentwicklung kann jederzeit überzeugen. Wer gerne wieder ein tolles Spiel für einen kleinen Geldbeutel erleben möchte, sollte unbedingt bei „Stories: The Path of Destinies“ für die PS4-Konsole zuschlagen. Fakten:

Genre: Action & Adventure

Erscheinungsdatum: 22. März 2019

Publisher: Digerati

Entwickler: Spearhead Games / Nephilim Game Studios

Spieler: 1

Altersfreigabe: ab 16 Jahre

Preis: ab 14,99 Euro (Xbox One, PlayStation 4, PC)

Offizielle Website: http://www.storiesthepathofdestinies.com/


Bewertung:

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