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Snakeybus (NSW/ XB1/ PS4) im Test



Digerati und die Entwickler von Stovetop brachten vor einigen Tagen ein wirklich verrücktes Spiel für die Konsole heraus. So fahrt ihr einen Bus und dieser wird immer länger. Dabei schlängeln wir uns durch verrückte Levels. Was uns in „Snakeybus“ genau erwartet, erfahrt ihr in unseren Test.


So erschufen die Entwickler von„Snakeybus“ ein wirklich interessantes Spiel. Der Titel erschien erstmals für den PC und wurde Anfang April nach und nach für die bekannten Plattformen ebenfalls veröffentlicht. So könnt ihr euch auf ein wirklich anderes Spielkonzept freuen. Ihr übernimmt einen Bus und müsst ähnlich wie dem alten Klassiker „Snake“ einen Bus immer größer werden lassen, damit ihr die Herausforderungen in den fantasievollen Levels zu bestehen.



Ihr werdet in „Snakeybus“ direkt in die Action geschickt. Somit geht der Titel direkt in die Vollen. Das eigentliche Spielprinzip zeigt sich zu Beginn sehr einfach. So fahrt ihr mit euren Bus ganz normal durch die Level. Zudem könnt ihr auch ahnungslose Fahrgäste an den Haltestellen einfach einsammeln. Dafür fahrt ihr einfach nur daran vorbei und könnt diese direkt an anderen Stellen wieder absetzen. So ähnlich wie im Klassiker von „Crazy Taxi“. Statt Geld oder Anerkennung von den Fahrgästen zu erhalten, werden ihr im Laufe des Levels immer länger.


So kann es schnell passieren, dass ihr das Ende des Bus erblickt. Jedoch solltet ihr nicht auf das Ende auffahren. Somit wurde das bekannten Spielkonzept des Klassikers „Snake“ erstmals richtig in die dreidimensionale Ansicht gebracht. So solltet ihr das Touchieren des eigenen Bus eher vermeiden, jedoch wird nur beim verkeilen oder stehenbleiben, erst ein Ende des Spiels angezeigt. Somit sind einige Fehler von euch noch verschmerzbar. Die Steuerung von „Snakeybus“ ist eher schwammig und fühlt sich nicht immer rund an. Immerhin könnt ihr mit einer kleinen Hilfe euch viele Probleme auf einmal lösen.



Hierfür haben die Entwickler von „Snakeybus“ ein paar verbaute Schubdüse in den Bus gemacht und somit könnt ihr auch einen Sprung auslösen. Jedoch solltet ihr damit behutsam umgehen, weil diese Möglichkeit nur eine bestimmte Zeit verfügbar ist. Im Spiel stehen euch elf verschiedene Levels zur Auswahl, unter anderem könnt ihr in Paris, Miami, nichteuklidische Gebiete oder einem Schlafsaal euch austoben. Zudem könnt ihr auch unterschiedliche Arten der Fahrzeuge ebenfalls in „Snakeybus“ nutzen. Jedoch geht nach und nach dem Titel die Langzeitmotivation verloren, weil sich stets alles gleich spaziert.


Bei der grafischen Präsentation kann sich ebenfalls nicht mit vielen Lorbeeren schmücken. Vor allem sind viele Fehler in der Grafik zu sehen und schnell kommt beim Spieler Frust auf, weil einfach nicht alles rund läuft. So könnt ihr in „Snakeybus“ noch die alternative Spielvariante namens „Time Race“ spielen. Hier müsst ihr schnellstmöglich die Fahrgäste zu ihren Punkten bringen. Zudem wurde der Mehrspieler-Modus der PC-Version nicht in die Konsolenfassung mit eingebunden. So hätten wir uns über die Möglichkeit erfreut mit anderen Spielern zu agieren.

Im ersten Moment ist „Snakeybus“ interessant Spiel geworden für die Konsole. So kann die verrückte Idee mit den verschiedenen Genres zuerst für viel Freude beim Spieler erzeugen. Leider geht dem Spiel schnell die Luft aus, weil der Inhalt viel zu gering ist und die Abwechslung nach einigen Stunden einfach verloren geht. So macht das Spielkonzept mit der immer größeren Schlange (Bus) schon Spaß, aber durch einige grafische Fehler und der schwammigen Steuerung kommt halt der Frust auf. So kann man „Snakeybus“ nur für Zwischendurch empfehlen oder wenn der Titel im Sale sich befindet.



Fakten:

Genre: Geschicklichkeit

Erscheinungsdatum: 01. April 2020

Pubisher: Digerati

Entwickler: Stovetop

Spieler: 1

Altersfreigabe: ab 6 Jahren

Preis: ab 11,99 Euro (Nintendo Switch, PlayStation 4, Xbox One, PC)

Offizielle Website: https://www.digerati.games/


Bewertung:

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