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Saints Row IV Re-Elected (NSW) im Test


Der Publisher Deep Silver und das Entwicklerstudio von Volition veröffentlichte am 27. März 2020 die neue Auflage von „Saints Row IV Re-Elected“ für die Nintendo Switch. Das Spiel erschien bereits für alle anderen Konsolen. So sind wir gespannt, wie die neueste Umsetzung des Spiels auf der neuen Nintendo-Konsole ist. Mehr erfahrt ihr im Test zu „Saints Row IV Re-Elected“.


Wir fangen in unserem Test mit „Saints Row IV Re-Elected“ an. In der überarbeiteten Version bekommt ihr das Hauptspiel und alle Erweiterungen präsentiert. Inhaltlich hat sich der neuen Version für die Nintendo Switch nichts getan. Kämpft der Präsidenten der USA aufgestiegenen Saints-Boss gegen das außerirdische Zin-Imperium, dass die Welt unterwerfen will. Unter dem Bann der Weltraummonster werden die Gang von Saints in eine bizarr-verdrehte Version ihrer Heimatstadt Steelport transportiert.

Der Titel ist ein Open-World-Spiel und ihr habt die Aufgabe unterschiedliche Missionen zu erledigen um wieder in die richtige Welt zurückgesetzt zu werden und die Welt zu retten. Das Spiel wartet mit vielen abgedrehten Aufgaben und Missionen auf euch ihr werdet ab und zu einen Lacher auf den Lippen haben. In technischer Hinsicht durch ihr ein neues Gewand erwarten. Die Entwickler von Volition passten den Titel an die Leistungen der neuen Hardware an Jedoch läuft der Titel nicht immer reibungslos in 1080p-Auflösung.


Dennoch wirkt der neueste Titel aus der Reihe für die beste Umsetzung auf der Nintendo Switch. So nimmt man stets in der Ferne aufploppende Gebäude wahr. Zudem merkt man dem Spiel seine alte Vergangenheit an, aber das ist auch nicht schlimm. Allerdings merkt man der Engine die Jahre schon an. So sehen einige Objekte und Figuren sehr klobig und die Animationen eher steif aus. Die Grafik sieht durch den abgedrehten Comic-Look sehr gut aus, ein neues GTA V dürft ihr aber nicht erwarten. Dafür ist der Humor in der Spielreihe weiterhin hervorragend.

In der Umsetzung auf die Nintendo Switch bekommt ihr alle bereits erschienen DLC spendiert. So findet ihr in die neue Standalone-Addon „Gat of the Hell“ kostenlos dazu. Ihr erhaltet somit viel Spiel für einen ordentlichen Preis. So werdet ihr mit der neuesten Version auf der Switch sehr lange beschäftigt sein. So jetzt widmen wir uns dem neuen DLC „Gat out of Hell“. In der Geschichte der außergewöhnlichen Persönlichkeiten gehört definitiv Aleister Crowley dazu. Die Entwickler von Volition haben seine Vorstellung, wenn man die Story von Gat of the Hell glauben darf, posthum übernommen.


Die Geschichte beginnt mit dem Geburtstag von Kinzie Kensington. Unsere Heldengruppe kramt ein altes Quijabrett hervor und aus heiterem Himmel kommen die Saints samt Präsidenten in die Hölle. So könnte das Brettspiel aus den Händen von Crowley stammen. So müsst ihr in einer Rettungsaktion Kinzie wieder befreien. In der Hölle angekommen erblicken wir eine Stadt, diese sieht sehr ähnlich aus wie die Cyberspace-Metropole aus dem vierten Teil der Reihe. So erwarten uns jetzt finstere Dämonen und heiße Lavaseen, statt Aliens und viele Hologramme, leider verändert dies nicht an der surrealen Stimmung im Spiel. Statt Wesen streifen auf dem Bürgersteig der Stadt nur verlorene Seelen umher.

Die musikalische Untermalung des Spiels hört sich gut an. Die märchenhaften Operetten passen ausgezeichnet zur Höllensaga. Der kompromisslose Humor von „Gat of the Hell“ trifft vielleicht nicht jedermanns Geschmack. So kommen auch mal nicht so jugendfreie Kommentare oder Witze rüber. Auf der Nintendo Switch erhaltet ihr in dieser Version ein sogenanntes „Radialmenü“. Hier könnt ihr blitzschnell und kinderleicht via A-Taste eure jeweilige Waffen auswählen. Die integrierte Zielhilfe ist je nach Steuerung etwas nervig. So zielt ihr normal per Analogstick, und bekommt dann eine willkommene Unterstützung präsentiert. Jedoch wirkt diese Hilfe eher als Störung im Spielverlauf. Immerhin könnt ihr diese Hilfe auch ausschalten oder aktivieren. So wirkt die Steuerung erst einmal gewöhnungsbedürftig geht aber nach und nach leicht von der Hand.

So ist die neue Umsetzung von „Saints Row IV Re-Elected“ auf der Nintendo Switch ist bisher die spielerisch tollste Version. Die Geschichte des Hauptspiels und der Erweiterung werden euch stets auf Trab halten euch viele humorvolle und actionlastige Momente erleben. Klar kann der Titel nicht seine Vergangenheit der Grafik verbergen, aber die Umsetzung wurde toll umgesetzt. So könnt ihr die Action unterwegs und Zuhause erleben. Ein paar technische Defizite hätten vermieden werden können. Die Steuerung muss erst einmal ins Blut gehen, aber nach einer kurzen Einspielzeit geht es schlagartig bei einem selber los. Wer gerne aktuell ein neues Actionspiel benötigt für die Nintendo Switch, sollte sich gerne mal „Saints Row IV Re-Elected“ umsehen.



Fakten:


Genre: Action

Erscheinungsdatum: 27. März 2020

Publisher: Deep Silver

Entwickler: Volition

Spieler: 1 - 2

Altersfreigabe: ab 18 Jahre

Preis: ab 39,99 Euro (Nintendo Switch, PlayStation 4, Xbox One)

Offizielle Website: https://www.deepsilver.com/de/games/saints-row-iv-re-elected-on-nintendo-switch/


Bewertung:

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