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Rage 2 (XB1/ PS4/ PC) im Test


Bethesda Softworks und die beiden Entwickler von Avalanche Studios und Id Software brachten vor einigen Tagen den neuestes Teil der erfolgreichen „Rage“-Reihe für die Konsole und dem PC heraus. So erwartet uns in „Rage 2“ viel Action, eine offene Spielwelt und vieles mehr. Wie wir den aktuellen Nachfolger bewerten, erfahrt ihr in unserem Test. In „Rage 2“ übernehmen wir die Rolle des Soldaten Walker, entweder in männlicher oder weiblichen Form. Seine Militärbasis wird zu Beginn des Spiels überfallen. Bis die Handlung im Spiel weitergeht, vergehen einfach mal 30 Jahre und seit dem sind viele neue Ereignissen passiert. Statt sich zu freuen, dass der Anführer General Cross erledigt sei, werden die restlichen Widerstandskämpfer direkt attackiert und größtenteils auch getötet. Trotz dieser traurigen Lage, kann unsere Spielfigur endlich eine wichtige und sehr interessante Ranger-Rüstung erhalten.


In „Rage 2“ könnt ihr im Vergleich zum ersten Teil des Franchise eine komplett offen begehbarer Spielwelt zu erleben. Dadurch könnt ihr ohne Zwischenladen direkt eure Ziele in den verschiedenen Missionen erreichen oder einfach mit einem Fahrzeug erkunden. Jedoch ist die Größe der Spielwelt eher überschaubar und kann mit einem Fahrzeug in wenigen Minuten durchqueren. Die Entwickler von „Rage 2“ haben euch insgesamt sechs unterschiedliche Region ins Spiel gebracht. Unter anderem könnt ihr euch in zerklüftete Canyons erkunden oder euch in verschachtelte Straßenzügen gegen die Feinde zu wehren. Jedoch wirkt alles eher trist und langweilig in der Welt von „Rage 2“.


Euch stehen in „Rage 2“ durchaus abwechslungsreiche Missionen auf dem Plan. Unter anderem können wir an großen Rennveranstaltungen teilnehmen oder uns in interessanten Kampfarenen messen. Jedoch benötigt für die Teilnahme stets einen speziellen Rang dafür. Hierfür solltet ihr stets in der Welt von „Rage 2“ die normalen Missionen machen, um im Rang aufsteigen. Zusätzlich solltet ihr sogenannte „Archen“ finden. Dort sind stets interessante hilfreiche Gegenstände drin, die euch im Spiel weiterbringen, wie beispielsweise den „Nanotrite-Injektoren“. Von den „Archen“ gibt es zahlreiche davon, jedoch lädt die triste Spielwelt dafür nicht immer ein.

Die Entwickler setzen noch einen weiteren Aspekt in „Rage 2“ drauf. So bekommt ihr eher unnötige Rollenspielelemente geboten. Hier sammelt ihr in der kompletten Spielwelt immer wieder notwendige Ressourcen ein. Dafür könnt ihr eure Fahrzeuge, Waffen und euch selber stets verbessern und schaltet auch neue Items immer wieder frei. Zudem könnt ihr für Geld bei den verschiedenen Händler in „Rage 2“ auch stets neue und hilfreiche Upgrades kaufen. Außerdem könnt ihr Hilfsmittel kaufen oder immer mal die Augen in der Spielwelt aufhalten, dort werdet ihr immer wieder fündig. Vor allem sind die Kämpfe in „Rage 2“ immer wieder eine Herausforderung für sich. So werdet ihr stets von vielen Gegner gleichzeitig attackiert. Jedoch auch hier bekommt ihr eine große Vielfalt an verschiedenen Gegnern zu sehen, wie beispielsweise Banditen, Mutanten der Obrigkeit oder Mitglieder einer der anderen Fraktionen. Statt euch gut zu überlegen, was ihr eigentlich vorhabt, solltet ihr immer wieder den Abzug der Waffen blitzschnell drücken. Weil immer wieder Massen an Gegnern aus allen Richtungen euch attackieren. Immerhin können die verschiedenen Waffen für viel Freude sorgen, weil ihr stets andere Munition für neue Gegner oder Situationen benötigt.

So treffen wir auch normale Gegner oder Widersacher mit einer verdammt starken Panzerung. Hierbei zeigen die Entwickler ein nettes Feature. Solltet ihr so einen Gegner richtig treffen, werden Helme oder andere Elemente sichtbar abgesprengt, wovon das allgemein geniale Trefferbestätigung zusätzlich profitiert. Darüber hinaus setzt ihr verschiedene Wurfwaffen, wie beispielsweise Handgranaten und den bekannten Wingstick. Unter anderem könnt ihr mit einem perfekten Treffer sogar einen ungepanzerten Gegner köpfen. Zudem könnt ihr mit weiteren Upgrades eure Wurfwaffen weiterentwickeln und dort kommen spaßige Sachen zustande.


Die Krönung der gesamten Fertigkeiten sind auch verschiedene und nützliche Erlebnisse. Unter anderem könnt ihr den „Overdrive“-Modus nutzen, wenn ihr in diesem Modus seit könnt ihr euch effektiver Bewegungen und erhaltet einen höheren Schaden bei eure Widersachern. Leider sind die Fahrzeuge in Sachen Steuerung und Nutzung eher ausbaufähig. So steuern sich die Fahrzeuge vor allem in den Rennen ein bisschen schwammig. Dafür kann die Technik in „Rage 2“ richtig sehen lassen. Überall sind viele Details und sehr gute Explosionen zu sehen. Die Texturqualität erreicht insgesamt ebenfalls ein hohes Niveau, wobei die offene Spielwelt selbst dabei erwartungsgemäß nicht ganz mithalten kann. Zudem bekommt ihr 6 Bilder pro Sekunde im Spiel geboten.

Im Vergleich zum ersten Teil haben die Verantwortlichen bei „Rage 2“ richtig an der Grafik und der Technik geschraubt. Jedoch wäre noch mehr drin gewesen. Und auch die Geschichte wäre einfach mehr los gewesen, weil die Erzählung und die langen Dialogen einfach nur wenig Informationen und Freiheiten. Das Fahrzeugmodell ist ebenfalls noch ausbaufähig. Allerdings ist das Fortschrittssystem mit fragwürdig eher wohlwollend umschrieben. Bei einem stark begrenzten Angebot an Waffen und Kernfähigkeiten gehört deren Erwerb nicht zum überwiegenden Teil in den optionalen offenen Spiel. Auch die reine Geschichte dauert nur 12 Stunden und ist einfach zu wenig. Dennoch bekommt ihr viel Gebot und auch einige Elemente sind in „Rage 2“ richtig gut gelungen und ihr werdet auch eine gewisse Zeit im Spiel auch Spaß haben. Wer gerne einen modernen Shooter mit Rollenspielelemente spielen möchte, und einige Fehler verkraften kann, sollte „Rage 2“ auf jeden Fall mal eine Chance geben. Fakten:

Genre: Action & Adventure

Erscheinungsdatum: 14. Mai 2019

Publisher: Bethesda Softworks

Entwickler: Avalanche Studios, Id Software

Spieler: 1

Altersfreigabe: ab 18 Jahre

Preis: ab 49,99 Euro (PlayStation 4, Xbox One, PC)

Offizielle Website: https://bethesda.net/en/game/rage2

Bewertung:

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