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One Piece: World Seeker (PS4/ XB1/ PC) im Test


Die Verantwortlichen von Bandai Namco veröffentlichten einen weiteren Titel zum erfolgreichen Franchise „One Piece“ für die PlayStation 4, Xbox One und Microsoft Windows. Das neueste Abenteuer hört auf den Namen „One Piece: World Seeker“ und dort erlebt ihr viele Sachen und könnt eine offene Spielwelt bestaunen. Warum der Titel dennoch nicht so gut wurde, erfahrt ihr in unserem Test. Die Geschichte von „One Piece: World Seeker“ passt überhaupt nicht zu den Vorgängern. Die Charaktere rund um Ruffy möchten gerne den Schatz der berüchtigsten Gefängnisinsel erbeuten. Jedoch bemerkt die Truppe schnell, dass sich das komplette Vorhaben eher nach einer Falle aussieht. So landen alle Charaktere schnell auf der Jail Island und merken das diese Insel von den Marine beherrscht wird.

Schnell bekommen die Figuren Kontakt mit der netten Jeanne und erfahren mehr über den aktuellen Konflikt. Dadurch scheint der Krieg auf der sehr gespalteten Insel unvermeidbar zu sein. Komisch an der ganzen Geschichte ist, dass im Laufe der Story immer wieder Figuren auftauchen, die erst im viel späteren Verlauf durch die Mangas entstehen. Zudem sind die Dialoge zwischen den bekannten Charakteren einfach zu langatmig und schnell werden diese einfach weggedrückt. So wirkt die komplette Handlung von „One Piece: World Seeker“ eher unausgereift. Zudem kommen einfach zu wenige Überraschungen und spannende Momente vor. Im ersten Moment klingt der Test bisher eher ernüchternd, aber die Stärken des Spiels liegt in der offenen Spielwelt und der guten Steuerung. So erlernt unser Held nach und nach neue Fertigkeiten und kann sich besser und einfacher durch die Welt bewegen und kämpfen. Beispielsweise könnt ihr euren Strohhut leicht werfen und mit ein bisschen Übung ganz richtig.

Im Großen und Ganzen haben die Entwickler bisher die beste Umsetzung der Aktionen von Ruffy in diesem Spiel gemacht. Auch die Kämpfe im Spielverlauf sind besser geworden, weil die Entwickler nur noch das Wichtigste eingebaut haben. Unter anderem kann Ruffy zwei Haki machen. Der Anfang beginnt mit einem Beobachter-Haki. Dabei ist er besonders schnell bewegen kann und den Angriffen blitzschnell ausweichen kann. Zudem könnt ihr euch sogar schleichend an eure Widersacher wagen. Zwar sind diese Möglichkeiten begrenzt werden, aber dennoch gut in Szene gesetzt. Im zweiten Haki werdet ihr zur schlagfertigen Maschine. Ihr könnt eindeutig mehr Schaden erzeugen und mehr einstecken. Dafür sind die Bewegungen eingeschränkter und weniger Fertigkeiten einsetzen. So werden Spieler nach wenigen Minuten und Kämpfen die Möglichkeiten erkannt und verstanden haben. Auch wenn die Duelle schnell eintönig werden, macht durch die verschiedenen Möglichkeiten immer wieder Freude euch mit den Gegnern zu messen.

Natürlich wären alle Elemente des Charakters wertlos, wenn in „One Piece: World Seeker“ nicht die passende Welt zu finden ist. Im ersten Moment klingt die Welt des Spiels sind spannend genügend. Dennoch sind die Städte, die Minen und die Basis der Marine richtig hübsch und ansehnlich geworden. So wurden die einzelnen Kulissen gut in die komplette Inseln eingebracht und ihr findet keinerlei Abgrenzungen. Dadurch wird euch eine komplett offene Spielwelt in „One Piece: World Seeker“ geboten. Besonders die Stahlstadt wird nie langweilig, weil ihr von Haus zu Haus schwingen könnt und euren Gegnern aufzulauern und Aufgaben meistern könnt. So stehen euch in „One Piece: World Seeker“ viele Aufgaben und Missionen zur Auswahl. Dabei findet ihr überall hilfreiche Materialien und könnt zahlreiche Quests meistern. So bietet euch die offene Welt viele Möglichkeiten zur Erkundung und zum Ausprobieren an. Dank der Möglichkeit der verschiedenen Einsatzmöglichkeiten für eure Fertigkeiten, sammelt ihr stetig neue Punkte ein. Dadurch könnt ihr euch schnell und erfolgreich aufwerten. Die Punkte könnt im vorgesehen Baum aktivieren, unter anderem könnt ihr eure Energie, Schaden oder neue Spezialangriffe freischalten.






Dadurch habt ihr viele Möglichkeiten in der Charakterentwicklung. Dennoch sind viele Fehler in „One Piece: World Seeker“ vorhanden. Vor allem sind die Nebenaufgaben einfach zu lang geworden und auch eher mäßige Handlung sorgt dafür, dass auch die kleineren Geschichten keine Spannung erzeugen. Auch der Ablauf dieser Missionen ist immer gleich. So werden wir von A nach B geschickt und muss dann wieder zurück oder zu Punkt C gelangen. Immerhin könnt ihr die Schnellreise dafür nutzen. Ein wenig Abwechslung gibt es in Form von Schatzkarten oder den Himmelsinseln. Jedoch haben wir uns einfach mehr Freiheiten gewünscht. Das Karma-System spielt eine prominente Rolle in „One Piece: World Seeker“. Dadurch können nämlich optionale Gespräche mit zahlreichen Charakteren freigeschaltet werden. Jedoch müsst ihr dafür bestimmte Aufgaben erledigen, um bei den verschiedenen Fraktionen wichtige Pluspunkte zu sammeln. Leider kommt stellenweise auf, wenn ihr einen Punkt nicht erreicht habt, könnt ihr auch die Herausforderung nicht mehr lösen. Dadurch kommt Frust auf und ihr müsst einige Sachen immer wiederholen, um vielleicht doch noch die Aufgabe zu meistern. Auch hier wäre einfach mehr möglich gewesen.

Die grafische Präsentation von „One Piece: World Seeker“ ist eher durchwachsen. Zwar sehen die bekannten Figuren und Orte richtig hübsch aus und machen mehr Lust auf mehr. Leider sind auch einige Probleme in der offen Welt zu sehen. Dadurch wird das gute Gesamtbild ein bisschen getrübt und verwundert. So sehen einige Texturen einfach matschig aus und vor allem auf leistungsfähigen PlayStation 4 Pro. Aber die meiste Zeit ist die Darstellung stabil und flüssig. Dafür sorgt das Speichersystem des Spiels für Probleme. Das Spiel speichert immer nach Missionen und Schnellreisen. Sollte eure Spielfigur in einer Aufgabe sterben, kommt ihr wieder zum letzten Punkt der Speicherung sehr komisch und verursacht Frust und lange Laufwege. Im Großen und Ganzen ist „One Piece: World Seeker“ ein gutes Spiel für Fans geworden. Ihr könnt mit Ruffy die Insel erkunden und viel Spaß erleben. Die verschiedenen Kämpfe sind die Highlights des Spiels. Auch die Spielwelt fühlt sich homogen an und zeigt auch nach zahlreichen Stunden immer wieder was Neues. Leider sind die Missionen fast immer gleich und auch die Geschichte kommt nicht richtig gut rüber. Auch einige technische Probleme trüben den guten Eindruck in Sachen Grafik und Sound. Dennoch bekommt ihr mit „One Piece: World Seeker“ ein gutes Spiel geboten und könnt zahlreiche Erlebnisse genießen. Fakten:

Genre: Action & Adventure

Erscheinungsdatum: 15. März 2019

Publisher: Bandai Namco Entertainment Europe

Entwickler: Ganbarion Co., Ltd.

Spieler: 1

Altersfreigabe: ab 12 Jahre

Preis: ab 49,99 Euro (PlayStation 4, Xbox One, PC)

Offizielle Website: https://de.bandainamcoent.eu/one-piece/one-piece-world-seeker

Bewertung:


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