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Mortal Kombat 11 (XB1/ NSW/ PS4) im Test


Die Entwickler der Netherrealm Studios sind bekannt für ihre brutale Prügelserie „Mortal Kombat“. Vor wenigen Tagen erschien der neueste Ableger der Reihe für die Xbox One, PlayStation 4 und erstmals für die Nintendo Switch. So sind auch wieder vier Jahre vergangenen, wo der letzte Titel der Reihe erschienen ist. Mehr machten uns auf den neuen Ableger zu testen und in unserem Test erfahrt ihr mehr über „Mortal Kombat 11“. In den vorigen Teilen schafften die Entwickler der Reihe die Komponente von Prügeln und Handlung gut miteinander zu verpacken. So auch im neuesten Teil. Die Geschichte beginnt genau mit den Ereignissen des vorigen Teils. So besiegte Raiden den Shinnok und erhielt sein Amulett und dadurch möchte er jetzt nach und nach die Feinde der Oberwelt erledigen. Hier kommt Kronika, die Wächterin der Zeit, auf den Plan und möchte endlich alle Kämpfer aufhalten und deren Pläne vereiteln.

Dadurch wird das Zeitgefüge komplett durcheinander gebracht und somit treffen die Figuren aus unterschiedlichen Epochen gegeneinander an. Wir möchten nicht mehr verraten, weil die Geschichte von „Mortal Kombat 11“ bisher die beste Handlung der Reihe ist. Neben der tollen Präsentation der Figuren und deren Umgebungen wird eine packende und interessante Handlung erzählt und motiviert den Spieler stets weiterzuspielen. Insgesamt könnt ihr über 50 Kämpfe in verschiedenen Epochen und Momenten der Serie erleben. Neben der interessanten Handlung, kann „Mortal Kombat 11“ auch mit einem tollen Kampfsystem punkten. So schafften die Entwickler im aktuellen Teil die bisher guten Bausteine erneut zu verbessern. Wie gewohnt sind auf den einzelnen Tasten verschiedene Tritte oder Schläge zu nutzen. Mit der richtigen Kombination könnt ihr intensive und verheerende Aktionen bei euren Gegnern durchführen. Zudem kommen starke Spezialattacken und den neuen „Fatal Blows“ dazu. Hiermit könnt ihr einen verloren Kampf mit ein bisschen Glück noch gewinnen.

Auch die neuen „Krushing Blows“ werden euch in den Duellen immer wieder helfen oder euch intensiv erledigen. Hierfür müsst ihr spezielle Voraussetzungen absolvieren, könnt dann aber eure Widersacher in einem Röntgenblick treffen und hierbei kommt euch stets der Schmerz richtig auf, weil ihr genau seht, was ihr mit eurem Schlag oder Tritt gemacht habt. Im Großen und Ganzen ist „Mortal Kombat 11“ auch nichts für schwache Nerven, hier bekommt ihr die richtige Portion an Gewalt und Blut zu sehen. Durch die zahlreichen Übungsmöglichkeiten und Trainings, könnt ihr nach und nach die verschiedenen Charaktere kennen lernen und bis zur Meisterlichkeit üben. So könnt ihr euch in unterschiedlichen Modi bekämpfen, aber einen besonderen Augenmerk möchte ich auf die sogenannten „Türme“ richten. Da gibt es einen klassischen Part und eine temporär änderte Komponente. Hier tretet ihr gegen verschiedene Charaktere an und die Duelle werden mit unterschiedlichen Modifikationen gepaart. Jedoch fällt auf, dass die Widersacher nicht immer leicht sind und stellenweise richtige Aufgaben für euch werden können.

Dadurch kommt einfach Frust auf und die Belohnungen am Ende des Turms rückt dadurch in weite Ferne. Auch die Technik spielt nicht immer mit. So kann es immer wieder zu Fehlern und Bugs im Laufe der Duelle kommen. Zudem kann das System der Fortschritte und Belohnungen nicht überzeugen. So könnt ihr unzählige Sachen und Skins freischalten, müsst euch dadurch in den Türmen und der sogenannten „Krypta“ beweisen. Dieser zusätzliche Modus wurde im Vergleich zum Vorgänger noch ein bisschen verfeinert. So bewegen wir uns durch eine freie düstere Umgebung und versuchen besondere Schlüsselobjekte zu finden sowie der Lösungen von verschiedenen Rätseln. Unter anderem finden wir auch noch weitere Truhen und Gefäße mit Münzen und neuen Objekten. Aber die Währungen ist sehr hoch angesiedelt und ihr werden mehrere Stunden oder Tage benötigen, um die gewünschten Objekte zu erspielen. Dadurch geht eindeutig die Motivation in diesem Modus schnell in den Keller. Die grafische Präsentation von „Mortal Kombat 11“ ist einfach nur fantastisch geworden. So laufen die Zwischensequenzen und die Kämpfe stets ohne Ruckeln oder Fehler ab. Jedoch sind die Ladezeiten ein wenig lang geraten. Die Action wird gut dargestellt und kann mit vielen Details und interessanten Stages überzeugen. Abgerundet wird das ganze von einer ansprechenden Synchronisation und liegt die Latte sehr hoch.

Die Entwickler von „Mortal Kombat 11“ haben in allen Sachen nochmal eine Schippe drauf gelegt. So kann die Geschichte wieder überzeugen und deren Darstellung sucht seines Gleichen. Die Kämpfer machen stets eine gute Figur und die Animationen während der Kämpfe ist nur fantastisch. Zudem können die vielen Übungsmöglichkeiten und Spielmodi viel Zeit in Anspruch nehmen und sorgen stets für viel Abwechslung. Jedoch können einige Sachen im Spiel nicht überzeugen und lassen euch nur Stunden mit dem Spiel verbringen. Wer gerne wieder ein tolles und interessantes Prügelspiel erleben möchte und einen guten Magen hat, sollte sich „Mortal Kombat 11“ für die Konsolen unbedingt kaufen. Fakten: Genre: Prügelspiel

Erscheinungsdatum: 24. April 2019

Publisher: Warner Bros. Interactive Entertainment Inc.

Entwickler: Netherrealm Studios

Spieler: 1 - 8

Altersfreigabe: ab 18 Jahre

Preis: ab 49,99 € (Xbox One, Nintendo Switch, PlayStation 4)

Offizielle Website: https://www.mortalkombat.com/


Bewertung:


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