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Metro Exodos (PS4/ XB1/ PC) im Test

















Deep Silver und 4A Games veröffentlichten vor einigen Tagen den neuesten Ableger namens „Metro Exodus“ für die Konsole und dem PC. Ungefähr sechs Jahre sind vergangen als wir in „Metro: Last Light“ zuletzt unterwegs waren. So sind wir erstmals mit dem Zug unterwegs und bereisen die Gegenden an der Wolga, dem Kaspischen Meer und in Sibirien. Was uns noch in „Metro Exodus“ erwartet, erfahrt ihr in unserem Test. Die Geschichte des aktuellen Ablegers beginnt in den Metro-Schächten unserer Heimatstadt Moskau. Überall treffen wir auch fiese Mutanten und weitere Ableger der nuklearen Verseuchung. So möchte unsere Spielfigur namens Artjom mit seiner Frau Anna und seinen Gefolgsleute einen neuen und lebenswerten Ort finden. Bereits zu Beginn in „Metro Exodus“ können wir mit der Dampflok Aurora endlich fliehen und kommen an neue Orte und Gegenden. So kommen wir ans Kaspische Meer, an die Wolga oder ins tiefverschneite Sibirien.


Aber auch hier treffen wir auf verschiedene Gruppen mit unterschiedlichen Interessen. So werden auch Konflikte mit Gewalt versucht zu lösen. Durch diee Abkehr von Moskau macht uns in „Metro Exodus“ weitere Gebiete sichtbar und können sogar auf große und weitläufige Gebiete antreffen. Dadurch könnt ihr auch nicht nur durch lineare Levelschläuche laufen, sondern könnt sogar ein bisschen die Gegend und eigene Wege einschlagen. Die Entwickler stellen euch im aktuellen Ableger sogar verschiedene Beförderungsmittel zur Verfügung. Dadurch kommen wir schneller und effektiver an viele neue Orte und Gegenden im Laufe des Spiels. Unter anderem können wir Menschen retten, die aktuell in den Fängen einer feindlichen Fraktion sind oder wir herstellen einfach wichtige Ressourcen her. Zudem stellen die Entwickler von 4A Games euch die Möglichkeiten in Anspruch zu nehmen, aber ihr müsst diese auch nicht wahrnehmen. Klar macht es Laune sich durch eine offenen Welt zu bewegen, aber wirklich Sinn hat es in „Metro Exodus“ nicht gemacht. Weil vor allem die Missionen eher in eine andere Richtung euch drängen, nämlich linear. Auch die Möglichkeit die Gebiete und Städte anders zu bereisen geht euch nicht. Ihr werdet stets in Moskau starten und zu einer gewaltigen Stadt in Sibirien landen.



Die Geschichte in „Metro Exodus“ ist gut erzählt, wird aber durch die sehr langen und ausufernden Dialoge stellenweise in die Länge gezogen. Natürlich gehen in langen Gesprächen immer wieder die Zeit verloren, weil auch die vielen Informationen einfach endlos sind. Dadurch gehen viele Details im Laufes solch eines Gesprächs schnell verloren. Besonders positiv hervorheben müssen wir bei den Dialogen aber in jedem Fall die erstklassigen deutschen Sprecher. Zudem wurde der große russische Akzent bei den deutschen Sprecher entfernt. Leider kommuniziert unsere Spielfigur in „Metro Exodus“ nicht mehr und ist nur noch der schweigende Zuhörer. Bereits in den Vorgängern haben uns über die verschiedenen Schusswaffen gefreut. So ist es in „Metro Exodus“ nicht anders. Neben Pistolen, Schrotflinten oder Sturmgewehren bekommt ihr im neuesten Ableger weitere Waffen, wie beispielsweise die Luftdruckwaffen oder Sniper Rifles. So könnt ihr im späteren Verlauf des Spiels weitere Umbauten machen und dadurch eure eigene Waffen zusammenbauen. Dadurch wird das Handling und der Schaden nach euren Wünschen verbessert. Zudem unterscheiden sich die verschiedenen Waffen im Spielverlauf stark und so solltet ihr stets die Richtige dabei haben. Neben der richtigen Waffe, solltet ihr inn „Metro Exodus“ stets die Munition im Blick haben. Nämlich davon gibt es nicht wirklich viel. So solltet ihr eher auf Waffen setzen, wo ihr wieder die Munition einsammeln könnt.



Leider fühlen sich die Waffen in „Metro Exodus“ immer wieder gleich an. Zusätzlich finden ihr immer wieder die Möglichkeit an der Werkbank neue Gegenstände oder Bestehende zu verbessern. In den verschiedenen Unterschlüpfen könnt ihr euch ausruhen und mit den Menschen dort reden. In den Außenbereichen mancher Abschnitte solltet ihr eher die Dunkelheit nutzen, um an den Mutanten oder Menschen vorbeizuschleichen. So fühlen sich die Waffen in „Metro Exodus“ vergleichsweise schwer an und lassen sich per Gamepad deshalb nicht allzu präzise steuern. Auch das Verhalten der einzelnen Gegner ist stellenweise einfach zu hektisch. So wird es schwer überhaupt einen zu treffen. Unter anderem trefft ihr schwerfällige Gegner schneller und effektiver als andere Typen. Zudem kommen Fehler bei der Kollisionsabfrage dazu. „Metro Exodus“ unterstreicht diese Expertise mit enorm detailreichen Umgebungen, NPC-Modellen und hoher Texturqualität. Vor allem die verschiedenen Zwischensequenzen sind einfach toll und können mit verschiedenen Effekten aufhorchen. Die Menschen und Mutanten sind richtig gut geworden und sind auch restlos gut animiert. Stellenweise sind kleine Fehler zu sehen, aber bei der Große des Spiels aber verschmerzbar. So gibt es nur wenige Fehler und Problemchen in „Metro Exodus“. Zudem hört sich der Sound des Spiels hervorragend an. Und dadurch wird eine gute und stimmungsvolle Atmosphäre im Spielverlauf generiert. Im Großen und Ganzen ist die technische Komponente gut gelungen.


Die neuen Entwickler setzen in „Metro Exodus“ in vielen Bereichen ein anderes Spielkonzept um. So sind die bekannten Elemente stellenweise weg und wurden durch neue Sachen geändert. Was aber in „Metro Exodus“ stellenweise auch richtig gut funktioniert. So kann die Handlung mit Inhalten und grafischen Effekten immer wieder punkten. Aber im Detail sind die Dialoge einfach zu lang geworden und mit zu vielen Inhalten angereichert. Das Konzept eine fast offene Welt zu schaffen ist gelungen, kann aber auch nicht immer überzeugen. Die Umgebungen, Gebiete und Städte sind grafisch hervorragend gelungen und können immer wieder mit kleinen Details aufhorchen. Die Steuerung vor allem mit den Waffen ist stets zu üben und kann aber nach einer gewissen Zeit einfach genutzt werden. Die Munition kann bereits auf dem normalen Schwierigkeitsgrad knapp werden. Im Großen und Ganzen macht „Metro Exodus“ Spaß und kann über mehrere Stunden gut unterhalten. Neulinge sind mit neuen Inhalten sehr gut bedient und ist die Frage, ob die Fans der anderen Teile dies genauso sehen. Fakten:

Genre: Action

Erscheinungsdatum: 15. Februar 2019

Publisher: Deep Silver

Entwickler: 4A Games

Spieler: 1

Altersfreigabe: ab 18 Jahre

Preis: ab 49,99 Euro (PS4, Xbox One, PC)

Offizielle Website: https://www.metrothegame.com/de/

Bewertung:


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