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Left Alive (PS4/ PC) im Test


Square Enix veröffentlichte den brandneuen Survival-Action-Shooter „Left Alive“ für die PlayStation 4 und PC. Im Spiel wird eine packende Geschichte erzählt, die während einer vernichtenden Invasion im vom Krieg erschütternden Novo Slava spielt. Statt vielen Fans ein tolles Spiel zu präsentieren, erhalten wir eher ein Abenteuer voller Probleme. Mehr erfahrt ihr im Test zu „Left Alive“. In „Left Alive“ schlüpfen wir abwechselnd in die Rollen von drei Helden. Dabei sind mir inmitten eines Krieges mit fiktiven europäischer Großmächte und wir schreiben das Jahr 2127. So erleben wir stellenweise sehr futuristische Waffen, wie beispielsweise den „Wanzer“. Dies sind die Kampfmaschinen der Zukunft. Zwar können wir mit dem Charakter Mikhail Shukalev in solchen Maschinen einsteigen, aber meistens sind wir zu Fuß mit der Politoffizierin Olga in den zerstörten Strassenzügen von Novo Slava unterwegs.

Zudem befinden wir uns in einem vom Feind übernommenen Militärlager am Rande der Stadt wieder. Hierbei solltet wir eher unentdeckt vorgehen, damit wir nicht erwischt werden. Zudem sollten wir die nützlichen Ressourcen einsammeln. Weil ihr im offenen Kampf in „Left Alive“ eher nicht machen solltet. So ist der Titel eine Mischung aus Schleichen und Survival-Abenteuer. Leider wurden die beiden Elemente nicht wirklich gut ins Spiel übertragen. Eins der wichtigen Ziele in „Left Alive“ ist die Tatsache, dass ihr einfach überlebt und weiterkommt im Spiel. So verfügt ihr zwar über Schusswaffen und könnt euch stets mit Hilfsmitteln versorgen. Dennoch solltet ihr die Nutzung dieser Waffen eher zurückfahren. Weil ihr bereits auf dem niedrigsten der vier Schwierigkeitsgrade richtig viel Gegenwehr der Feinde erhaltet. Auch die Nutzung der Deckung ist im Spiel eher schlecht und ihr solltet einfach aus dem Verborgenen agieren. So wirkt auch die Schutzmaßnahme im Gefecht eher hinderlich und macht euch eher Probleme als zu helfen.

Zudem wird das Zielen in „Left Alive“ unnötig schwer gemacht. Habt ihr ein Ziel richtig anvisiert, dauert es einfach ewig lang, bis ihr das Fadenkreuz auf den Gegner gerichtet habt. Im ersten Moment wäre dieses Problem nicht gravierend, jedoch vertragen unsere Charaktere viel zu wenige Treffer und somit kommt der Tod schnell zu tage. Zudem wackelt eure Spielfigur beim Zielen zu viel und ihr könnt gar nicht richtig euer Ziel treffen. Dadurch kommt schnell beim Spieler in „Left Alive“ der Frust und schlechte Laune auf. Zudem ist die Munition im Spiel eher Mangelware. Weil die Traglast in eurem Inventar zu niedrig ist. Zwar könnt ihr in solchen Situationen auch den Nahkampf nutzen, jedoch kommt hier das nächste Problem zu tragen, dass ihr nur mit Glück einen Gegner trefft. Mehr Sinn macht in „Left Alive“ der Einsatz von hilfreichen Gegenständen. So solltet ihr nützliche EMP-Granaten oder hilfreiche explosive Wurfgeschosse herstellen. Dafür benötigt ihr aber die Ressourcen im Spielverlauf. Unter anderem könnt ihr auch blutstillende Heilmittel nutzen, aber durch die schnelle Ableben der Spielfigur, könnt ihr meistens diesen Gegenstand gar nicht rechtzeitig nutzen.

Eure Widersacher könnt nur mit hohen Werten im Schaden und in der Energie überzeugen, an der künstlichen Intelligenz hapert es immer wieder mal. So kann man sich mit der unpräzisen und schwachen Steuerung im Laufe von „Left Alive“ sich noch anpassen. Jedoch sind die Checkpoints im Spielverlauf einfach unfair und komisch gesetzt worden. Zwar gibt es ein paar automatische Speicherpunkte, aber dennoch solltet ihr stets selber an den manuellen Speicherstationen speichern. Weil ihr den sehr linearen Abschnitte durch die Probleme mit der Steuerung und der Kollisionsabfrage schnell erledigt seit und der Weg stets weit ist vom Checkpoint ab. Dafür können ein bisschen die Abschnitte punkten im Spiel, wenn ihr mit dem Kampfmaschinen unterwegs seit. Dabei kann aber die grafische Präsentation nicht wirklich mithalten und ihr erlebt stets viele matschige Texturen auf euren Bildschirm. Zudem sehen viele Explosionen und Aktionen eher komisch. Außerdem kam es zu Abstürze im Laufe des Spiels. Das berichten viele Spieler im Netz, jedoch bei unserer Version für die PlayStation 4 eher nicht vorkamen. Allerdings ist die technische Komponente von „Left Alive“ eher durchwachsen. Weil wir auch viel Zeit mit den Laden und dem Speichern in Spielverlauf verbringen werden. Echt schade für ein Spiel aus dem Jahre 2019.

So kann natürlich „Left Alive“ nicht eine Bestnote einfahren. Jedoch von einem schlechten Spiel zu reden, finden wir auch nicht richtig. Im Spiel stecken zu viele gute Ideen und vielseitige Mechaniken. Leider wurden diese Ideen und Mechaniken nicht richtig ausgereift und verschenkt dadurch viele Punkte und Vertrauen. Die Geschichte hat seine Momente und ist im Großen und Ganzen ordentlich geworden. Jedoch kann die Steuerung und die vielen technischen Probleme den Spieler nur abschrecken. Auch durch weitere Patches die erschienen sind, kommt immer noch kein besserer Ablauf in „Left Alive“ zustande. Mehr und sinnvoller platzierte Checkpoints wären gewiss möglich und wünschenswert. Durch den aktuellen Stand im Spiel, solltet ihr „Left Alive“ eher links liegen lassen und einen anderen Titel kaufen oder warten auf neue Spiele die in diesem Jahr erscheinen werden. Fakten:

Genre: Action/ Shooter

Erscheinungsdatum: 05. März 2019

Publisher: Square Enix Ltd.

Entwickler: Square Enix Co., Ltd

Spieler: 1

Altersfreigabe: ab 16 Jahre

Preis: ab 39,99 Euro (PlayStation 4, Microsoft Windows)

Offizielle Website: https://left-alive.square-enix-games.com/de#

Bewertung:


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