Suche
  • playmoregames

Kill la Kill The Game: IF (PS4/ NSW/ PC) im Test


Die Verantwortlichen von Arc System Works brachten die Anime-Serie namens „Kill la Kill“ für die Konsolen und dem PC heraus. Dabei können die Handlung der Folgen mit vielen Klischees aufräumen und für unterhaltsame Momente sorgen. Ob diese abgedrehte Darstellung auf der PlayStation 4, Nintendo Switch und dem überzeugen kann, erfahrt ihr im Test zu „Kill la Kill The Game: IF“. So drehen sich alle Geschehnisse in „Kill la Kill The Game: IF“ mit der sogenannten „IF“-Handlung. Ab hier passieren die Ereignisse nach dem Kampf von Ryuko gegen die fünf besten Schüler der Honnouji Academy. Nach vielen bekannten Momenten im Laufe der Handlung, fangen die Entwickler mit einer komplett eigenen Geschichte. Jedoch werden Neulinge ohne Erinnerung an die Serie viele Probleme erfahren, wenn die Ereignisse nicht verstanden werden können. Jedoch kann die Handlung von „Kill la Kill The Game: IF“ nicht überzeugen, aber dafür die ordentliche Präsentation.

Statt in „Kill la Kill The Game: IF“ eher auf einfache Standbilder oder starre Momente mit Dialogen zu setzen, könnt ihr in diesem Spiel ausschließlich komplett animierte Zwischensequenzen betrachten. Zwar bekommt ihr wenige Details und eine niedrige Bildrate geboten, dennoch können die Momente mit aktuellen Serien des Genres mithalten. Es fühlt sich häufig so an, als würdet ihr einen Film ansehen, statt ein Videospiel spielen. Fans kommen mit der guten Darstellung richtig auf die Kosten und werden viel Spaß damit erleben. Das Kampfsystem von „Kill la Kill The Game: IF“ selbst ist auf den ersten Blick eher simpel gehalten. Die verschiedenen Charaktere sind auch einfach gehalten. So könnt ihr Springen, Attacken durchführen und Ausweichen sowie Blocken. Dabei stehen euch normale Schläge zur Verfügung. Diese könnt ihr miteinander kombinieren, um effektivere Aktionen zu machen. Zudem könnt ihr auch mit einem Knopf druckt auch Fernangriffe starten. Damit könnt ihr beispielsweise starke Blockaden meistern. So klingt es in den ersten Momenten zu kompliziert, wird aber nach und nach viel verständlicher.

Durch die verschiedenen Aktionen könnt ihr effektiv und sicher eure Gegner in die Luft oder auf den Boden halten. Im Großen und Ganzen macht das Kampfsystem von „Kill la Kill The Game: IF“ Freude und Spaß. Neulinge können ein Tutorial nutzen und werden auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad auch erste Erfolge feiern. Zwar wird dadurch kein Spieler unterfordert und auch erfahrende Spieler kommen entspannt durch die Kapiteln der Geschichte. Dafür können Fans und Profis mit vielen Feinheiten der Charaktere unzählige Momente erleben. So kann die Präsentation und das Kampfsystem überzeugen, aber leider fehlt es dem Spiel an wichtigen Inhalten. So finden wir in „Kill la Kill The Game: IF“ nur acht verschiedene Charaktere. Zwar sind diese Figuren recht vielfältig und überzeugen durch unterschiedliche Mechaniken, aber in der gesamten Geschichte des Spiels, könnt ihr nur zwei Charaktere steuern. Auch die reine Handlung dauert, auch nur drei Stunden. Damit bekommt ihr eine sehr kurz geratene Geschichte und könnt nur wenig in die Handlung eintauchen. Zudem bekommt ihr dann nur normale Matches gegen Freunde oder Online geboten. Ja, auch die Möglichkeiten gegen den ordentlichen Computer ist im Spiel vorhanden. Und es sind bereits und alleine nur sechs verschiedene Arenen zu finden.

Das besondere Highlight in „Kill la Kill The Game: IF“ ist der grafische Stil zu sehen. Der gezeichnete Stil wurde perfekt in die dritte Dimension übertragen. Stellenweise bekommt ihr hübsche Animationen geboten. Hier kommen vor allem Fans richtig auf ihre Kosten und können nur selten von den echten Serie betrachten werden. Neben dem Lob, gibt es auch verschiedene technische Fehler in „Kill la Kill The Game: IF“ zu sehen. Wie die nicht perfekte Kantenglättung und die Ruckler im des Spielverlaufs. Der Soundtrack des Spiels hört sich gut an und die japanischen Sprecher machen einen guten Job. Fans sollten bei „Kill la Kill The Game: IF“ natürlich zugreifen. Alle anderen Spieler bekommen eine gute Präsentation und Kampfsystem geboten. Auch die hübschen inszenierten Zwischensequenzen können überzeugen, aber die restliche Handlung nicht. Vor allem die reine Spielzeit von drei Stunden ist einfach zu wenig, die acht Charaktere und die sechs Arenen sind ebenfalls enttäuscht für den Inhalt des Spiels. Es wurden bereits zwei zusätzliche und kostenlose Charaktere versprochen von den Entwickler. Jedoch aktuell sollte der Titel nur von Fans gekauft werden, echt schade. Weil einfach zu viel Potenzial liegen gelassen worden ist. Fakten:

Genre: Beat'em Up

Erscheinungsdatum: 26. Juni 2019

Publisher: Arc System Works

Entwickler: Arc System Works

Spieler: 1 - 2

Altersfreigabe: ab 12 Jahre

Preis: ab 49,99 Euro (PlayStation 4, Nintendo Switch, PC)

Offizielle Website: https://www.kill-la-kill-game.jp/en/

Bewertung:

© Urheberrecht PlayMoreGames. Verwendung von Text und Bildern nur mit schriftlicher Geneh­migung des Autors gestattet.

© 2014 - 2020 by playmoregames, designed by mediendesign-seibert