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Fire Emblem: Three Houses (NSW) im Test


Das Franchise namens „Fire Emblem“ erblicke im Jahre 1990 erstmals auf der NES das Licht der Welt. Von dort an wurden weitere Titel für diverse Konsolen und Handhelden veröffentlicht. Mit dem aktuellsten Teil namens „Fire Emblem: Three Houses“ feiert die Serie ihr 30-jähriges Jubiläum. Ob sich der Titel auf der Switch behaupten kann, erfahrt ihr in unserem Test. So fängt der aktuellste Titel erstmals komplett anders an. Wir fangen nämlich im Kloster namens Garegg Mach in der Spielwelt Fódlan an. Hier unterrichten wir die künftigen Magister und haben die Qual der Wahl eins der drei Häuser zu wählen. So erwarten euch die schwarzen Adler von Adrasteia, die blauen Löwen von Faerghus und die goldenen Hirsche der Allianz von Leicester. Damit sind auch unterschiedliche Stile und Möglichkeiten verbunden. Zudem könnt ihr auch drei verschiedene Geschichten erleben.

In „Fire Emblem: Three Houses“ bekommt ihr stets einen Auftrag angeboten und könnt somit einer Hauptmission beginnen. Dabei läuft alles in Wochen und Monaten ab. So könnt ihr die wichtige Mission im Monat erfüllen und in der Zwischenzeit kleine Aktivitäten versuchen. Unter anderem könnt ihr die hübsche Akademie erkunden. Nach und nach werdet eure Spielfigur stärker und kann sich für die Schlacht hervorragend beweisen. Statt sich gleich auszutoben, solltet ihr in „Fire Emblem: Three Houses“ stets die Möglichkeit zu ergreifen, dass ihr euch mit anderen Studenten ins Gespräch kommt. Im Laufe des Spiels erfahren wir viel über die verschiedenen Charaktere und Figuren. Dadurch kann man stets neue Eigenschaften und Fertigkeiten dieser nutzen und erfahren. Dieses Erforschen der verschiedenen Hintergründe bringt dem Spieler immer wieder neue Geheimnisse und sogar erschreckend dunkle Geschichten zutage. Damit schaffen die Entwickler von „Fire Emblem: Three Houses“ mehr Inhalte und interessante Momente. Leider können die kleinen Nebenaufgaben nicht immer überzeugen. Weil die Aufgaben meisten aus Botengängen und gelegentlichen Kämpfen bestehen. Zudem wiederholen sich die Missionen stets und können nach einer gewissen Zeit nicht mehr überzeugen.

Für die Reise an die unterschiedlichen Orte, haben die Entwickler des Spiels, eine gute Idee gehabt. Nämlich könnt ihr in „Fire Emblem: Three Houses“ die sogenannte „Schnellreisefunktion“ nutzen. Weil die Übersicht und Navigation innerhalb des Klosters immer wieder schwer wird, kann diese Funktion stets helfen. Gelegentlich blockieren sogar herumstreunende Figuren euch einfach den Weg. Zu den Highlights gehören definitiv die rundenbasierten Kämpfe im Spiel. Dabei solltet ihr euch vorab mit vielen Studenten unterhalten haben. Weil ihr von diesen Personen während den Kämpfen hilfreiche Unterstützung erhalten. Sogar mit speziellen Angriffen stehen sie euch zur Seite. Dadurch werden eure Chancen auf gegnerische Attacken auszuweichen oder in der kommenden Runde zu heilen, schnell erhöht. Vor allem solltet ihr im späteren Verlauf in „Fire Emblem: Three Houses“ stets immer wieder nutzen, um gegen die stärkeren Monster und Endgegner eine Chance zu haben. Eure Widersacher haben stets eine Energiebalken und müsst immer neue Taktiken und Ideen einfallen lassen. Die Entwickler geben euch direkt am Beginn die Möglichkeit einen passenden Schwierigkeitsgrad zu wählen. Dennoch kann es passieren, dass ihr eure Begleiter sterben und können nicht wiederbelebt werden. So können Fehlentscheidung nicht mehr in „Fire Emblem: Three Houses“ korrigiert werden.

So schafften die Entwickler des Spiels den Spagat zwischen Einsteigerfreundlichkeit und Komplexität gut. Eure Charaktere könnt ihr nach und nach mit neuen Erfahrungspunkten erweitern. Dabei solltet ihr die Motivation euer Charaktere stets im Auge behalten. So kann es passieren, dass ihr durch die Nicht-Lösung der Probleme der Studenten, auch deren Unterstützung nach und nach verliert. Solltet ihr aber ihre Bedürfnisse stets erledigen und viele Gespräche führen, kann deren Hilfe unermesslich sind. So funktioniert dieses System in „Fire Emblem: Three Houses“ in der Praxis erstklassig und macht stets Freude weitere Hilfe und Möglichkeiten zu nutzen. Dabei werden alle Aktionen von euch im Spiel genutzt und führen später zur neuen Weiterentwicklung der Figuren und euch selber. Dafür geben euch die Entwickler viele Chancen und könnt ihr wieder einen netten Dialogen zwischendurch erleben. Dank der tollen grafischen Präsentation in „Fire Emblem: Three Houses“ bekommt ihr auch noch was für die Augen geboten. Die Grafik liegt locker im oberen Bereich und kann sich stets richtig gut sehen lassen. Leider sind einige Kampfgebiete eher Arm an Details und könnten ein bisschen mehr Objekte vertragen. Die Sprachausgabe des Spiels ist im Englisch gehalten, werden aber über gute deutsche Untertitel ergänzt. Natürlich können auch Fans des Franchise auf die Original japanische Sprache setzen.

Nintendo schaffte mit „Fire Emblem: Three Houses“ einen weiteren Pflichtspiel für die Nintendo Switch. Im Vorfeld waren wir ein bisschen skeptisch, jedoch mit der längeren Beschäftigung der Thematik, kann man sich nicht mehr satt sehen davon. Durch die ständige Interaktion mit den verschiedenen Studenten, kommt eine dichte und erstaunlich gute Atmosphäre zustande. Leider gibt es auch einige Problemchen im Spielverlauf, unter anderem die unnötige Navigation im Kloster und die eher langweiligen Nebenaufgaben. Dafür können die Kämpfe überzeugen und auch die tolle grafische Präsentation. Wer gerne ein weiteren Top-Titel auf der Switch erleben möchte, sollte sich „Fire Emblem: Three Houses“ unbedingt ansehen. Fakten:

Genre: RPG, Strategie

Erscheinungsdatum: 26. Juli 2019

Publisher: Nintendo

Entwickler: Nintendo

Spieler: 1

Altersfreigabe: ab 12 Jahre

Preis: ab 49,99 Euro (Nintendo Switch)

Offizielle Website: https://www.nintendo.de/

Bewertung:

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