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Eden Tomorrow (PS4) im Test


Der Entwickler von Soulpix brachte vor einigen Tagen einen neuen und interessanten PlayStation VR-Titel heraus. Die Rede ist von „Eden Tomorrow“. Dort versuchen euch die Verantwortlichen in eine andere Welt zu versetzen. Jedoch haben sie zu sehr auf eine hübsche Darstellung gesetzt, als wichtige Elemente in der Geschichte zu packen. Mehr über „Eden Tomorrow“, erfahrt ihr in unserem Test. So landet wir auf einem fremden Planeten und haben nur ein Ziel. Wir müssen einen Weg finden, um zu überleben. Statt alleine unterwegs zu sein, haben wir einen Drohnen-Roboter an unserer Seite. Dabei erleben wir einen interessanten Planeten mit vielen Sehenswürdigkeiten und Ideen. Jedoch redet unser Begleiter für unsere Geschmäcker ein bisschen zu häufig. Dadurch wird unser Freund schon nach kürzester Zeit zu einem echten Problem. Weil einfach die belanglosen Kommentare und ständigen Erklärungen schnell nerven.

Zudem hat „Eden Tomorrow“ einen großen Fehler im Spieldesign. Normalerweise können wir durch die Spielwelt gehen und können uns problemlos durch die Gegend umsehen. In diesem Spiel müssen wir stets auf unseren Begleiter warten und den eher uninteressanten Dialogen zu hören. Dabei zerstört gerade das die Immersion im Spiel. Weil wir als Charakter einfach keinen Ton heraus bekommt, führen die Einzelgespräche zu stetigen Unterbrechungen in den Zwischensequenzen und der Atmosphäre des Spiels. Unsere größte Aufgabe in „Eden Tomorrow“ ist es, dass wir stets unterwegs sind. Dies macht jedoch keinen Abbruch, weil die Spielwelt sehr abwechslungsreich gestaltet wurde. Im Laufe des Spiels können wir sogar mit dem Roboter fliegen. Da müssen wir wichtige Energiekerne einsammeln. Jedoch ist zu Beginn diese Feature interessant, wird aber im Spiel zu viel wiederholt. Besser sind da schon die kleinen Rätsel, die leider ebenso leicht geraten sind. Zudem könnt ihr euch in speziellen Passagen sogar das Schleichen nutzen.

Jedoch fühlen sich alle Segmente eher abgehackt an, und wäre eindeutig mehr drin gewesen. So kommt immer wieder das Gefühl auf, dass die einzelnen Passagen nicht zusammenpassen. Die Welt in „Eden Tomorrow“ ist überraschend lebendig und verrät durch die Aufmachung mehr als der Roboter. Neben der interessanten Spielwelt könnt ihr sogar auf fantastische Kreaturen treffen. So treffen wir auf kleine Wesen und auch gigantische Kreaturen. Im ersten Aufeinandertreffen könnt ihr sogar richtige Panik haben. Die Steuerung in „Eden Tomorrow“ ist eher einfach gehalten. So könnt ihr nur mit dem Controller agieren und könnt sogar leicht den Begleiter fliegen. Die optische Präsentation des Spiels ist die große Stärke und vor allem die Umgebungen und auch die verschiedenen Kreaturen können immer wieder für interessante Momente im Spielverlauf sorgen. Auch der Sound hört sich gut an und erzeugt dadurch mit der Grafik eine interessante und stimmungsvolle Atmosphäre.

So schafft „Eden Tomorrow“ nicht seine Stärken komplett auszuspielen. Die grafische Präsentation des Spiels ist von der ersten Sekunde komplett atemberaubend und auch die beeindruckenden Kreaturen sorgen für viel Staunen und bringt uns eine lebendige und großartige Spielwelt zu Tage. Auch die Steuerung des Spiels geht einfach von der Hand. Leider kann das eigentliche Gameplay nicht überzeugen. Vor allem stört der furchtbare Begleiter und Abenteuer mit nervigen Kommentaren und Dialogen. So haben wir uns auf „Eden Tomorrow“ richtig gefreut, aber durch die letztgenannten Elemente des Spiels kommt einfach zu wenig Spielfreude auf. Fakten:

Genre: Action, Adventure, Horror

Erscheinungsdatum: 12. Februar 2019

Publisher: Soulpix

Entwickler: Soulpix

Spieler: 1

Altersfreigabe: ab 12 Jahre

Preis: ab 19,99 Euro (PlayStation 4, PS VR)

Offizielle Website: http://eden-tomorrow.com/

Bewertung:


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