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Dragon Quest Builders 2 (NSW/ PS4) im Test


Square Enix schaffte mit „Dragon Quest Builders“ einen überraschenden Titel mit viel Tiefgang und interessanten Elementen. Klar kam die schnelle Überlegung, dass der Titel als dreiste Kopie von „Minecraft“ aufgenommen wurde. Jedoch könnten viele Elemente und die Geschichte mehr überzeugen. So sind wir gespannt, ob sich die Fortsetzung ebenfalls zu einem Erfolg mausert. So findet die Geschichte von „Dragon Quest Builders 2“ nach den Ereignissen des ersten Teils statt. Vor dem Start des Spiels, könnt ihr eine eigene Figur nach euren Wünschen erstellen. Habt ihr dies gemeistert, geht es direkt los. So wird unser Held von den sogenannten „Children of Hargon“ gefangen genommen. Deren Aufgabe ist es, alle Erbauer auf der Spielwelt zu erledigen. Jedoch kann unsere Spielfigur fliehen und gelangt auf eine Insel. Dort erlernen wir schnell den Charakter namens Malroth kennen. Er hat ein Problem, er kann sich nicht an die Vergangenheit erinnern.

So erleben wir im Laufe der Handlung immer wieder schöne Überraschungen und spannende Momente, dadurch wird die Geschichte von „Dragon Quest Builders 2“ richtig unterhaltsam. Dabei werden die Figuren und Personen stets liebevoll und humorvoll gestaltet. Die Hauptmission des Spiels bringen euch Kapitel zu Kapitel weiter und bringen immer wieder neue Ansichten auf die Handlung des Spiels. Natürlich liegt der Fokus im Spiel, auf die Welt zu erkunden und bebauen. Auf der einen Seite besteht die Welt aus Blöcken, dennoch bekommt ihr eine wunderbar harmonische und lebendige Umgebungen mit tollen Charakteren geboten und vergesst schnell alles wieder. Ihr erkundet die liebevolle Welt und sammelt stets allerlei Rohstoffe ein. Diese benötigt ihr, um eure Ausrüstung, Waffen und andere Gegenstände zu bauen. Statt wie im Vorgänger stets eure Werkzeuge abnutzen, könnt ihr in „Dragon Quest Builders 2“ stets immer nutzen. Leider nehmen die Entwickler auch in den ersten Stunden zu stark an die Hand. Für Neulinge eine tolle Sachen, aber Kenner des Vorgängers eher langweilig. Immerhin kommen in den weiteren Stunden viel mehr Möglichkeiten und Freiheiten auf dem Spieler zu. Die Spielwelt zeigt sich sehr vielseitig und abwechslungsreich. So erwarten euch unzählige Aktivitäten und Herausforderungen. Unter anderem könnt ihr verschiedene Aufgaben erledigen oder Dungeons meistern.

Oder ihr könnt euch in kreativen Rätsel und Herausforderungen wagen und lohnenswerte Belohnungen erhalten. Die zahlreichen Landschaften in „Dragon Quest Builders 2“ bieten euch viele und interessante Momente und laden stets zur einer Erkundungstour ein. Neben dem Erkunden und Sammeln, könnt ihr im zweiten Teil ebenfalls auch Kämpfen. Leider fallen diese Elemente eher einfach aus. So müsst ihr nur Draufhauen und gelegentlichen den Angriffen der Gegner ausweichen. Zwar könnt ihr dann in der Ego-Perspektive agieren, aber wirklich hilfreich ist es nicht. Die besseren Bossgegner sind nach einer guten Obacht, stets mit ein bisschen Übung schnell und effektiv zu bekämpfen. In „Dragon Quest Builders 2“ könnt ihr natürlich auch Bauen. Hier haben die Entwickler mehr Möglichkeiten genutzt als im Vorgänger. So könnt ihr einfach eine eigene Stadt oder jede erdenkliche Strukturen erbauen. Es macht eine große Freude seine eigenen Idee zu verwirklichen. Natürlich gibt es noch zahlreiche weitere Möglichkeiten, und ihr werdet euch über Stunden mit dem Aufgaben und Herausforderungen verbringen. Auch die Menge der Gegenstände, wurde in „Dragon Quest Builders 2“ enorm erhöht. So könnt ihr auch weitere Items suchen und nach bereits erkundeten Orte einsetzen.

In „Dragon Quest Builders 2“ bekommt ihr auch einen Mehrspieler-Part geboten. Auf der seinen Seite gut, aber hat noch weiteres Potenzial auf der Bank. Ihr müsst erst eine Insel abschließne, damit ihr mit Freunden spielen könnt. Selbst dann lässt sich die Kampagne nicht zusammen bestreiten, sondern lediglich eine Kopie der Welt des Hosts bereisen. So kommt stets Freude auf, aber es fehlen Belohnungen und die Erkundung wirkt nicht unterhaltsam, wie im Einzelspieler-Modus. Hier wäre ein größerer Schritt wünschenswert gewesen. Immerhin könnt ihr eure beeindruckende Bauwerke hochladen. Aber im Solo-Part geht alles reibungslos und ordentlich über die Bühne. Auch der Soundtrack ist lobenswert und hört sich sehr gut an. Die Entwickler haben in „Dragon Quest Builders 2“ die richtigen Schrauben gedreht und viele und sinnvolle Inhalte eingebaut. So wirkt die Spielwelt viel spannender und lebendiger als früher. Die verschiedenen Orte und Figuren passen hervorragend in die Welten und können mit vielen Details und Animationen überzeugen. Spielerisch könnt ihr im zweiten Teil richtig viel erleben. Auch bei der Erkundung der Landschaft und der Erbauung von eigenen Gebäuden, Statuen oder anderen Sachen könnt ihr euch mit „Dragon Quest Builders 2“ Stunden beschäftigen. Leider kann der Mehrspieler-Part nicht völlig überzeugen und kann kaum Pluspunkte sammeln. Dafür kann die Technik und der Sound wieder überzeugen. Wer gerne wieder ein gutes und spielerisch interessantes Spiel erleben möchte, sollte „Dragon Quest Builders 2“ auf der Switch oder PlayStation 4 kaufen. Zudem steht euch eine kostenlose Demoversion in den verschiedenen Stores zur Verfügung. Fakten:

Genre: Adventure, Action

Erscheinungsdatum: 12. Juli 2019

Publisher: Square Enix

Entwickler: Square Enix

Spieler: 1 - 4

Altersfreigabe: ab 6 Jahre

Preis: ab 39,99 Euro (Nintendo Switch, PlayStation 4)

Offizielle Website: https://dragonquest.square-enix-games.com/builders2/de-de/home/

Bewertung:

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