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Days Gone (PS4) im Test



Sony und das hauseigene Entwickler Sony Bend sind für gute Spiele auf der PlayStation 4 immer zu haben. Der letzte Titel „Horizon: Zero Dawn“ könnte die Spieler und die Fachpresse überzeugen. Im neuesten Spiel namens „Days Gone“ versuchen die Verantwortlichen mit dem Kopfgeldjäger Deacon St. John einen weiteren Schritt in die Perfektion in diesem Genre zu greifen. Ob sich die Idee auch umsetzen lässt, erfahrt ihr in unserem Test zu „Days Gone“. In „Days Gone“ befinden wir uns im idyllische Farewell im Bundesstaat Oregon wieder. So bekommen wir viele unterschiedliche Landschaften mit Wäldern und Bergen zusehen. Jedoch kommt hier die erste Stärke von Sony neuen Exklusivtitel hervor. In der sehr detaillierten und abwechslungsreichen Spielwelt, kommt einfach viel authentische und stimmungsvolle Atmosphäre auf. So erleben wir in den erst Minuten im Spiel viele fantastische Momente und können einfach nicht genug davon erblicken. Jedoch sehen wir keine romantischen Motive in der Spielwelt, sondern viele Leichen und einige verfallene Dörfer .


So setzte Sony in „Days Gone“ erstmals auf mehrere kleine Handlungen und auf nur eine große Geschichte. Dadurch bekommt ihr im Laufe des Spiels, stets neue Herausforderungen und Aufgaben gestellt. Unter anderem könnt ihr eure große Liebe namens Sarah verfolgen oder ihr sucht einfach nach der Ursache der Pandemie. Mehr möchte wir über die gelungene Handlung von „Days Gone“ nicht verlieren. Zudem bekommt ihr die Geschichten in interessanten Rückblenden gezeigt und könnt euch somit immer wieder ein Bild der Lage machen. Besonders auffallend sind dabei die sehr authentischen und echten Charaktere. Dadurch erhält der Titel eine verdammt glaubwürdige Rahmen. Durch die verschiedenen und interessanten Figuren in „Days Gone“ kommen immer wieder traurige und lustige Momente zustande. Jedoch werdet ihr im Spielverlauf mit eher schockierenden Bildern konfrontiert und durch die Glaubwürdigkeit kommt eine dichte und harte Atmosphäre in „Days Gone“ auf. Vor allem die vielen Missionen und Aufgaben mit stellenweise einem wesentlichen Ding namens Überleben daher. Das Leben in einer solchen Welt ist nun mal hart und erfordert manchmal auch schwere Entscheidungen, die ihr treffen werdet. Ihr werdet schnell merken, dass ihr nicht nur an euch denken solltet, sondern eher an die echten Sorgen und Nöten der Gemeinschaft.


Somit bietet „Days Gone“ im Vergleich zu anderen Spielen eine unglaublich authentisch und echt Atmosphäre und Setting an. Neben vielen interessanten Charakteren, gibt auch zahlreiche Rivalitäten in der neuen Spielwelt. Weil ihr stets den Kampf um die verbliebenen Ressourcen erleben werdet. Auch hier ist wieder das Spektrum an unterschiedlichen Gruppen und Figuren sehr breit gefächert. So solltet ihr euch gut überlegen zur welcher Seite im Laufe des Spiels haltet. Die Erkundung der Welt ist in „Days Gone“ absolut unvorhersehbar. Weil ihr einfach mit eurem Motorrad durch die Gegend fahren könnt und tolle malerische und atmosphärische Landschaften erblicken könnt und direkt im Anschluss eine neue spannende Aufgabe stoßt. So werdet ihr im Spiel immer wieder auf eine ganze Horden aus Hunderten mutierter Menschen treffen. Hierbei solltet ihr stets leise und mit Bedacht vorgehen. Solltet ihr viel Lärm und Krach verursachen, kommen mehr von diesem Wesen zu euch. Hier solltet ihr in „Days Gone“ eher auf eine leise Waffe und den Einsatz von zahlreichen Hilfsmittel in Betracht ziehen. Unter anderem könnt ihr mit Brandsätzen oder Schleichmöglichkeiten viel mehr Erfolg feiern, als euch mit den normalen Waffen euch die Wesen vom Leib halten. Zwar könnt ihr auch ein interessantes System für den Nahkampf nutzen, auch wenn ihr ziemlich brutal in Szene setzt, solltet ihr eher auf Waffen oder einfach die Flucht als gute Lösung akzeptieren.


Im Kampf gegen eine Horden an Feinden, haben euch die Entwickler immer wieder mal kleine zusätzliche Herausforderungen eingebaut. So kommen interessante Momente im Laufe der Geschichten zusammen. Leider kann man in der Hektik einfach diese Aktionen vergessen und kämpft eher um sein Leben, als die besondere Aufgaben zu meistern. So benötigt ihr stets viel Glück und Geduld dafür. So solltet ihr stets die zusätzlichen Fertigkeiten von Deacon aufbauen. Oftmals sind benötigen Erfahrungspunkte nicht an generelle Leistungen gebunden, sondern an dem erledigen Story-Missionen. Dadurch kommt erst im späteren Verlauf des Spiels die guten Fertigkeiten erst zu Tage. Zusätzlich könnt ihr auch erst spät in „Days Gone“ die wichtigen Rezepte zur Herstellung von Energie-Packs erlernen und nutzen. Erschwerend kommt außerdem hinzu, dass ihr die notwendigen Ressourcen nicht einfach kaufen könnt, sondern alle Gegenstände in der weiten Spielwelt erst einmal finden müsst. Dadurch solltet ihr auch hier mit Bedacht vorgehen und eher abwägen was für euch wichtig ist. Zusätzlich solltet ihr auch immer wieder eure Waffen und Gegenstände reparieren lassen. Auch in „Days Gone“ solltet ihr stets euer Motorrad verbessern und nutzen. Sinnvoll ist das vor allem, wenn man auf Kopfgeldjagd geht oder einfach etwas robuster in der Spielwelt unterwegs sein möchte. Vor allem werdet ihr stets immer wieder Zeit verbringen beim Tanken.

Neben der tollen und sehr beeindruckenden grafischen Leistung in „Days Gone“. Vor allem die traumhaften Kulisse und die atemberaubenden Landschaften sorgen immer wieder für einen offenen Mund beim Spielen. Auch das dynamische Wettersystem funktioniert einwandfrei im Spielverlauf. Die Steuerung geht ebenfalls nach einigen Minuten direkt ins Blut und ihr könnt eure Spielfigur und deren Motorrad einwandfrei bewegen. Zudem gehört der Soundtrack zu meinen persönlichen Highlights in „Days Gone“. So hören wir die markigen Gitarren-Klängen von Billy Raffoul oder Jack Savoretti sowie gute Synchronsprecher. Dadurch wird „Days Gone“ unserer Meinung richtig gut abgerundet und verleiht dem Spiel eine tolle und dichte Stimmung. „Days Gone“ schafft es den Spieler von der ersten bis zur letzten Sekunde an die PlayStation 4 zu fesseln. Durch die offene Spielwelt mit der hervorragenden Kulisse und Umgebungen sowie den interessanten guten und bösen Charakteren, kommt ein sehr seltenes und intensives Spielgefühl auf. Besonders die unheimlich glaubhafte Atmosphäre und feinfühlige Erzählung kommen sehr gut rüber. Zwar sind kleine Fehler vorhanden, aber bei solch einem Titel stets zu verkraften. Auch die grafische Leistung ist toll und sorgt mit dem fantastischen Soundtrack eine brillante Atmosphäre. Wer gerne wieder ein Highlight erleben möchte, sollte unbedingt im Regal zu „Days Gone“ greifen. Fakten:

Genre: Action

Erscheinungsdatum: 26. April 2019

Publisher: Sony Interactive Entertainment

Entwickler: Sony Bend

Spieler: 1

Altersfreigabe: ab 18 Jahre

Preis: ab 49,99 Euro (PlayStation 4)

Offizielle Website: https://bendstudio.com/games/days-gone/

Bewertung:

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