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Crackdown 3 (XB1/ PC) im Test



Microsoft Studios und die Entwickler von Sumo Digital Ltd und Elbow Rocket den neuesten Ableger des Franchise „Crackdown 3“ für die Xbox One und Windows PC heraus. Das Spiel gibt es ebenfalls kostenfrei im hauseigenen Xbox Game Pass. So passiert ein gigantischer Stromausfall und die Welt hat keinen Strom mehr. Jetzt kommen die Superagenten der Agency auf der Insel New Providence zum Einsatz. Mehr verraten wir euch im Test zu „Crackdown 3“. Die Geschichte von „Crackdown 3“ beginnt mit einem heftigen Ereignis. In verschiedenen Zwischensequenzen bekommt ihr mit, dass ihr eigentlich die gemeine Firma namens TerraNova zur Strecke bringen sollt. So ist diese Firma hinter einem Flugzeugabsturz verantwortlich und für den größten Stromausfall auf der ganzen Welt. Dadurch solltet ihr euch eher auf die Suche nach Elisabeth Niemand machen und den zentralen Wolkenkratzer angreifen. Jedoch geben euch die Entwickler des Spiels erstmals die Möglichkeit, ihre verschiedenen Handlanger zu erledigen. Dabei sind diese Personen in verschiedenen Bereichen für das große Unternehmen beschäftigt. Unter anderem sind da Chemie-, die Logistik- und die Sicherheitsabteilung. So müsst ihr nach und nach deren Schergen ausschalten und ermöglicht dadurch eine neuen Bereich zu befreien. Jedoch könnt ihr nicht direkt zum gewünschten Handlanger gehen, sondern müsst erst einmal einen oder zwei seiner Untergebene ausgeschaltet. So stehen euch verschiedene Ziele zur Auswahl, wie beispielsweise eine Pumpstation oder einfach den Fuhrpark der Bösen zu zerstören. Nach einer Zeit kommen die Handlanger direkt auf euch zu und möchten gegen euch kämpfen.

In „Crackdown 3“ sammeln ihr wieder die bekannten Kugeln ein. Spieler der ersten beiden Teile werden dieses Konzept bereits kennen. Jede dieser Kugeln erhöht ein bestimmtes Attribut des Agents. Durch verschiedene Aktionen im Spielverlauf erhaltet ihr Kugeln und könnt automatisch euch verbessern und neue Elemente freischalten. Dadurch werdet ihr effektiver und könnt mehr Schaden ausrichten als vorher. Somit werden die Aufgaben immer anspruchsvoller und spannender im Laufe des Spiels. Weil zu Beginn werdet ihr merken, dass ihr nicht überall hinkönnt ohne großen Schaden zu erleiden und erst nach und nach zu den neuen Bereichen geeignet seit. Leider wiederholt sich der Spielablauf viel zu schnell und dadurch geht viel Abwechslung verloren. Trotz vieler Möglichkeiten und Aktionen in „Crackdown 3“. Auch bei der grafischen Präsentation bekommen wieder das Gleiche präsentiert. So erhaltet ihr einen Comic-Look geboten mit viele hübschen Neon-Lichteffekten. Dadurch kommt eine schöne Darstellung von New Providence auf. Schaut man aber genauer hin, sind nur wenige Personen auf der Straße unterwegs. Geht ihr verschiedene Gebäude nach oben, könnt ihr fast gar keine Person mehr erblicken. Dafür sehen die Animationen sehenswert aus und die unterschiedlichen Agents sind sehr detailliert gestaltet. Zudem können die Explosionen überzeugen und machen immer wieder Laune auszulösen.

Die Weitsicht in„Crackdown 3“ ist enorm und bei Nacht können die Stadtteile mit vielen hübschen Details aufhorchen. Auch die Vielfalt der verschiedenen Orte und Umgebungen kann sich immer wiedersehen lassen. Ein interessantes Feature im Spiel ist, dass euch pro Agents insgesamt vier Speicherplätze und vier weitere Möglichkeiten pro Welt. Dadurch könnt ihr immer wieder mit einer neuen Spielfigur starten und könnt aber auf euren Fortschritt zurückgreifen. Neben dem Hauptspiel in „Crackdown 3“ könnt ihr sogar auf den neuen Mehrspieler-Modus namens „Abrisszone“ spielen. So soll dieser Modus im Vergleich zur Kampagne größer ausfallen. Dennoch könnt ihr aktuell nur Explosionen in erster Linie auf Container mit entzündlichen Materialien und Fahrzeuge erleben. Dabei treten immer wieder Teams mit jeweils fünf Agents an. Zwar macht die Möglichkeit in „Crackdown 3“ richtig Spaß. Leider ist der ausgelagerte Spiel-Modus gegenwärtig noch mit zu wenig Inhalt gefüllt. So könnt ihr auch auf kein Lobbysystem zurückgreifen oder eine Option nutzen, wo ihr eure Freunde einladen könnt. Insgesamt stehen euch zwei Spielvarianten zur Verfügung. So müsst ihr eure Gegner erledigen und deren Marke einsammeln. Jedoch sind diese nur eine bestimmte Zeit sichtbar. Im zweiten Modus müsst ihr als Team verschiedene Punkte erobern und die gegnerischen Spieler aufhalten. So zeigt sich aktuell die „Abrisszone“ eher als eine Ausweichmöglichkeit zum Hauptspiel. Hoffen wir, dass die Entwickler hier noch mehr Inhalt liefern.

So kann man „Crackdown 3“ eher schlecht bewerten. Zwar ist die Kampagne spielerisch gut gelungen, aber die Herausforderungen und Aufgaben sind nach einer gewissen Zeit immer identisch und langweilig. Die Handlung kann zwar mit dem berühmten Schauspieler für lustige Momente sorgen, aber im großenteils eher durchschnitt geworden. Dafür kann die grafische Präsentation und auch der Sound des Spiels überzeugen und macht immer wieder Freude eine große Explosion zu erzeugen. Aktuell kann der Mehrspieler-Modus ebenfalls nur kurzfristig überzeugen und auch der Inhalt hätte großer sein sollen. Wir hoffen, dass die Entwickler hier weitere Möglichkeiten liefern werden. Solltet ihr den Xbox Game Pass besitzen, könnt ihr alle Inhalte rund um „Crackdown 3“ komplett kostenlos erhalten. Wer bereits die Vorgänger mag, sollte sich den dritten Ableger ebenfalls holen, alle anderen Spieler machen eher erst einen Blick darauf. Fakten:

Genre: Action & Adventure

Erscheinungsdatum: 14. Februar 2019

Publisher: Microsoft Studios

Entwickler: Sumo Digital Ltd | Elbow Rocket

Spieler: 1 - 10

Altersfreigabe: ab 18 Jahre

Preis: ab 39,99 Euro (Xbox One, Windows 10)

Offizielle Website: https://www.crackdown.com/

Bewertung:








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