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Blacksad: Under the Skin (NSW/ XB1/ PS4/ PC) im Test


Das Entwicklerstudio von Pendulo Studios veröffentlichte den interessanten Titel namens „Blacksad: Under the Skin“ für alle Konsolen und dem PC. Dort werden wir eine Mischung aus verschiedenen Genres und dem Hauptdarsteller eine schwarze Katze namens Blacksad als Privatdetektiv erleben. Ob sich die Mischung und Ansätze als große Idee beweisen, erfahrt ihr im Test zu „Blacksad: Under the Skin“. Die Handlung beginnt mit einem schrecklichen Pfund in einem Boxclub. In der Früh betritt die Putzfrau Mary Purnell die Halle. So erblickt sie neben den Schmutz am Boden, auch eine Leiche an der Decke. Nach dem Schock ruft die Dame direkt die Polizei und erblickt den Besitzer Joe Dunn als Toten. So kümmert sich die Polizei nur wenig für den Fall und kommt zum Urteil, dass es sich um Selbstmord handelt.

Jedoch möchte die Tochter Sonia Dunn nicht auf sich sitzen lassen. Sie geht mit ihrem den Gorilla Jake Ostiombe direkt zum Privatdetektiv John Blacksad. Bevor die beiden Figuren bei ihm angekommen, muss sich unsere Spielfigur noch gegen einen aufgebrachten Ehemann kümmern. Nach einer kurzen Unterhaltung nicht der Hauptdarsteller den Fall an und die Geschichte nimmt ihren Lauf in „Blacksad: Under the Skin“. So erblicken wir direkt in der ersten Szene von „Blacksad: Under the Skin“, dass wir einen interessanten Comic mit verschiedenen Tieren und einem eher lustigen Humor erwarten werden. Aber weit gefehlt. So basiert die Spielwelt und de Handlung vom spanisch-französischen und gleichnamige Comicreihe namens Blacksad. Hier erleben wir verschiedene Aspekte aus anderen Filmen oder Spielen. So erleben wir einen gut zwölf stündige Geschichte und können uns über viele interessante Momente freuen.

Die Entwickler von Pendulo Studios haben in „Blacksad: Under the Skin“ eine gute Leistung geschafft. So erleben wir einen überzeugenden und gesellschaftskritischen Krimi in der Verpackung eines spielbaren Videospiel. Die Handlung kann von der ersten bis zur letzten Sekunde überzeugen und gefallen. Auch die Tonspuren der deutschen Sprecher hört sich gut an, aber die englische Fassung klingt einfach ein bisschen authentischer. Neben der Geschichte widmen wir uns mal der technischen Gegebenheit im Spiel. So kämpft der Titel mit einer langen Ladezeit und einigen technischen Fehler, aber nur in Sache von grafischen Fehlerchen. Unter anderem kann passieren, dass wir mit Blacksad in einer Szene einfach durch die Wand gehen oder Gegenstände einfach durch die Luft schweben. Aber das macht den Titel immer noch spielerisch interessant und die Fehler haben auch schon andere Spiele gehabt. Dennoch wären die Fehler bestimmt mit einem Patch ausgemerzt. Weil die restliche Optik eigentlich in „Blacksad: Under the Skin“ überzeugt. Die verschiedenen Tiermodelle und die Spielwelt kann mit interessanten Aspekten punkten.

Dennoch werden sich erst einige Spieler an der eher ungewöhnlichen Charakteren gewöhnen müssen. So bekommt ihr mit einem wild gewordenen Nashorn zu tun oder eine Katze inhaliert eine Zigarette und atmen erst dann durch die Nase aus. Im Großen und Ganzen kann der Look von „Blacksad: Under the Skin“ nach einigen Stunden dennoch gut gefallen. Auch die musikalischen Untermalung passt sich der Leistung der Grafik an. Und schafft jede Sekunde der Geschichte gut zu untermalen und erzeugt eine gute Atmosphäre. Die Steuerung des Spiels wirkt im ersten Moment ein bisschen schwerfällig. So steuert ihr eure Spielfigur mit direkten Kommandos und einer fixen Kamera. Im Großen geht die Steuerung in „Blacksad: Under the Skin“ schon in Ordnung, aber in einigen Abschnitten wirkt diese einfach zu hakelig und unpräzise. Das Gameplay orientiert sich stark an andere aktuellen Spielreihen aus dem Hause Telltale Games. Statt sich mit Rätseln im Laufe der Geschichte, müsst ihr immer wieder viele Entscheidungen treffen und in Quick-Time-Events euch schnell eure Aktion durchführen.

Die automatischen Speicherpunkte sind in „Blacksad: Under the Skin“ hervorragend gelegt. Somit müsst ihr euch nicht immer durch lange Momente ein zweites oder drittes Mal lesen. Jedoch merkt man das die Entwickler des Spiels eher auf eine gute Geschichte und Dialoge gesetzt haben, als auf anspruchsvolle Aufgaben und Herausforderungen. Noch zu erwähnen wäre in „Blacksad: Under the Skin“, dass die Entwickler auf ein bekanntes Deduktionssystem gesetzt haben. Damit könnt ihr die wichtigen Hinweise kombinieren und euch nach und nach den Fall lösen. Dabei erfährt ihr stets per Hinweis, dass euch eine Kombination zur Auswahl steht. Leider sind einige Momente nicht klar und kommen eher einem Trial & Error gleich. So schafften die Entwickler von Pendulo Studio mit „Blacksad: Under the Skin“ einen interessanten Titel für die Konsole und dem PC. Ihr erlebt einen spannenden Krimi und werdet von der ersten bis letzten Sekunde an den Bildschirm gefesselt. Die interaktiven Momente in der Handlung sind gut, aber manchmal mit zu wenig Zeit gehaftet. Auch die Steuerung wäre einfach mehr drin gewesen, so auch die technischen Fehler. Dafür kann die deutsche Sprachausgabe überzeugen, die englische ist ein bisschen besser, und der gute Sound erzeugt eine stimmungsvolle Atmosphäre. Wer gerne den etwas anderen Krimi erleben möchte, sollte sich mal „Blacksad: Under the Skin“ genauer ansehen. Fakten: Genre: Adventure

Erscheinungsdatum: 05. November 2019

Publisher: Microïds

Entwickler: Pendulo Studios

Spieler: 1

Altersfreigabe: ab 16 Jahre

Preis: ab 39,99 Euro (Nintendo Switch, PlayStation 4, Xbox One, Windows PC)

Offizieller Website: https://www.microids.com/us/game-blacksad-under-the-skin-us/


Bewertung:

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