© 2014 - 2020 by playmoregames, designed by mediendesign-seibert

Suche
  • playmoregames

Astral Chain (NSW) im Test


Jeder kennt den japanischen Entwickler namens PlatinumGames. So erschienen schon sehr bekannte Titel, wie beispielsweise die „Bayonetta“-Reihe und „Nier: Automata“ für die Konsolen und dem PC. Jetzt erschien ein neuer Titel aus dem Hause für die Nintendo Switch und hört auf den Namen „Astral Chain“. Wir schnappten uns das neue Spiel und berichten euch gerne, warum der Titel so interessant geworden ist. In „Astral Chain“ könnt ihr euch aussuchen, mit welchen der beiden Zwillinge starten wollt. Jedoch kommt im Laufe der Handlung immer wieder andere Charakter vor. So sind beide Figuren Polizisten und befinden sich auf der Arche. Dabei handelt sich um eine künstlichen Insel. So agiert die Insel als letzte Bastion im Jahre 2078 und zeigt sich als die letzte Zuflucht für die Menschen. Weil der Rest der Welt durch die Angriffe der sogenannten „Chimären“ verwüstet wurde. Zudem werden die Menschen mittels des Rotschubes selbst in grauenvolle Monster namens „Aberrationen“ verwandelt.

Im Normalfall sind die beiden Zwillingspolizisten auf der Insel eher mit ruhiger Arbeit beschäftigt. Jedoch kommt es eines Tages zu einem Einsatz mit der bösen Kreatur. Allerdings wird schnell festgestellt, dass die beiden Polizisten gegen das Wesen nicht kämpfen können. Dafür treffen die Spezialeinsatzkräfte von „Neuron“ ein und haben die Möglichkeiten gegen die Kreatur zu kämpfen. Komischerweise haben die Chefs der Einheit schon länger ein Auge auf die Zwillinge geworfen. Mehr möchten wir über die Handlung von „Astral Chain“ nicht verraten. Nur eins, die gesamte Geschichte wurde sehr gut geschrieben und kann schnell überzeugen. Zudem haben die Entwickler des Spiels auch einige lustige und humorvolle Dialoge mit eingebaut. So könnt ihr die guten englischen Sprecher hören und stets hervorragende deutsche Untertitel in „Astral Chain“ mit erleben. Beim Spielkonzept setzen die Entwickler auf zwei Phasen. So könnt ihr erst einmal die unterschiedliche Orte untersuchen und mit verschiedenen Leuten sprechen. Zudem sind einige Nebenaufgaben zu meistern und wichtige Hinweise zu sammeln. Außerdem bekommt ihr auch ein sogenanntes „IRIS“ zur Verfügung gestellt. Damit könnt ihr sogar durch Wände sehen, um weitere Hinweise und Aufgaben zu meistern. In vielen Fällen kommt es dann allerdings auch dazu, dass der Täter eine Chimäre war und mit dem Opfer geflohen ist.

Dann kommt ihr in die sogenannte „Astral-Ebene“. So werdet ihr häufig in diese Welt gehen. Aber hier regieren die bösen Chimären. Dementsprechend müsst ihr hier die entscheidenden Kämpfe in „Astral Chain“ austragen. Hier zeigen die Entwickler des Spiels ihre bekannten Ideen. Die verschiedenen Gegnertypen sind sehr abwechslungsreich gestaltet und werden auch immer gut in Szene gesetzt. Für euren Charakter könnt ihr den geführten Schlagstock und einige Angriffsmöglichkeiten nutzen. So könnt ihr diesen in drei Formen aufwerten. Entweder könnt ihr eine Art von Schwert oder als Schusswaffe nutzen. Jede dieser Formen verfügt bereits über eine eigene Angriffsvariante. So werden die Kämpfe in „Astral Chain“ sehr interessant gestaltet.

Jetzt kommt dazu noch eine weitere interessante Komponenten in „Astral Chain“ dazu. Erst richtig spannend wird es allerdings beim Einsatz der Legionen. Im Verlauf des Spiels bekommt ihr fünf unterschiedliche Legionen und könnt eure einfachen Attacken erweitern oder verändern. Dadurch entstehen in den Kämpfen immer wieder neue Ansätze und interessante Möglichkeiten euch geboten. Zusätzlich können wir diese manuell steuern oder die Legion greift selber ins Geschehen ein. Nach Abschluss bestimmter Kämpfe erhält ihr eine Punktzahl und dementsprechend einen Rang. Mit dem Rang könnt ihr eure Platzierung und Abschneiden ansehen. Mit dem Geld könnt ihr neue Möglichkeiten erwerben und mit den Punkten könnt ihr euch im Level auch verbessern.

Für die komplette Geschichte von „Astral Chain“ benötigt ihr gute 25 Stunden. Weitere Stunden werdet ihr verbringen mit dem Spiel, wenn ihr alle versteckte Kämpfe, Aufgaben und auch diverse Gegenstände findet. Zudem könnt ihr auch weitere Daten von euren Charakter und Gegner einsammeln. Somit sind wir echt weitere Stunden mit den Titel beschäftigt auf der Switch. Das Spiel bietet euch drei Schwierigkeitsgrade und solltet ihr die leichtesten Grad wählen, könnt ihr euch nur auf die Handlung konzentrieren, weil der Titel für euch spielt. Zusätzlich könnt ihr auch gemeinsam die Story von „Astral Chain“ spielen. Wobei ein Spieler den menschlichen Charakter spielt und der weitere Spieler übernimmt die Legion. Das Gameplay in „Astral Chain“ geht nach einer kurzen Einspielphase leicht und angenehm von der Hand. Durch die verschiedenen Möglichkeiten kommt im späteren Verlauf noch mehr Freude auf. Neben der flüssigen Spielweise, kommt auch eine schöne Präsentation dazu. Durch die nette grafische Präsentation in Cel-Shading, kommt eine gute Darstellung zusammen. Die gezeigten Zwischensequenzen und Aktionen laufen stets flüssig und können sich immer wieder sehen lassen. Leider müsst ihr im Laufe der Handlung immer wieder die gleichen Orte aufsuchen und stört einfach im Spielgeschehen. Die musikalische Untermalung ist in „Astral Chain“ richtig gut geworden. Neben melodischen Titelmelodien, kommen immer wieder tolle Stücke dazu. Auch die Sprecher machen einen guten Job, wären aber noch mehr drin gewesen.

Die Entwickler von PlatinumGames haben wieder mal ein spielerisch und grafischen Highlight entwickelt. So kann die Handlung des Spiels, die verschiedenen Charaktere und die Präsentation von der ersten Sekunde an den Spieler an die Nintendo-Konsole fesseln. Auch die große Spielzeit und die unterschiedlichen Spielansätze und Gegner machen einfach nur Freude. Wer gerne einen neuen und spielerisch hochwertigen Titel erleben möchte, sollte sich unbedingt „Astral Chain“ für die Nintendo Switch näher ansehen.

Fakten:

Genre: Adventure, Action

Erscheinungsdatum: 30. August 2019

Publisher: Nintendo

Entwickler: PlatinumGames

Spieler: 1 - 2

Altersfreigabe: ab 16 Jahre

Preis: ab 49,99 Euro (Nintendo Switch)

Offizielle Website: https://www.nintendo.de/

Bewertung:


© Urheberrecht PlayMoreGames. Verwendung von Text und Bildern nur mit schriftlicher Geneh­migung des Autors gestattet.

0 Ansichten