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Alfred Hitchcock - Vertigo (Switch) im Test


Microids und die Entwickler von Pendulo Studios veröffentlichten auch das narrative Adventure namens „Alfred Hitchcock - Vertigo“ als Limited Edition für die Nintendo Switch, PlayStation 5 und PS4 im Handel. Das Spiel erschien auch für den PC. Was uns in diesem Spiel erwartet, erfahrt ihr in unserem Test.

Alfred Hitchcock - Vertigo“ erzählt die bewegte Geschichte von Ed Miller, einem Schriftsteller, der eines Tages einen schweren Autounfall im Brody Canyon in Kalifornien wie durch ein Wunder ohne Verletzungen überlebt. Obwohl niemand sonst im zerstörten Autowrack gefunden wurde, besteht Ed darauf, dass er zur Zeit des Unfalls gemeinsam mit seiner Frau und seiner Tochter im verhängnisvollen Fahrzeug saß.

Dieses traumatische Erlebnis führt dazu, dass er regelmäßig unter starkem Schwindel leidet. Durch eine Therapie versucht er nun herauszufinden, was an diesem tragischen Tag wirklich geschah. Eine ganz neue Geschichte über die Besessenheit, die Manipulation und den Wahnsinn, inspiriert von Alfred Hitchcocks Meisterwerk Vertigo (Aus dem Reich der Toten).

Die Geschichte von „Alfred Hitchcock – Vertigo“ werden euch gute zehn Stunden unterhalten. So haben uns die Figuren im Laufe der Handlung gefallen und können auch die Animationen euch passen. Jedoch beim Erzähltempo kommt das Spiel nicht direkt in Fahrt. So fühlt sich die Handlung ein bisschen zu lange an. Im Spielverlauf wird auch verstärkt auf die Hypnose gesetzt. Auch hier bekommt ihr nur eine stark vereinfachte Version gezeigt, da ihr den Titel leicht verstehen sollt.

In „Alfred Hitchcock – Vertigo“ gibt es auch Quicktime-Events zu erleben. Solltet ihr euch mal für eine falsche Entscheidung entschieden haben, hat dies keine Konsequenzen auf den weiteren Spielverlauf. Die seltenen Quicktime-Events sind ihrerseits erstaunlich handzahm. Fehler beim Drücken einer Taste wird im Spielverlauf meisten ignoriert. Im Spiel könnt ihr auch an bestimmten Punkten auch selbst die Umgebung erkunden.

Dadurch wird der starre Spielablauf in „Alfred Hitchcock – Vertigo“ enorm gelockert und tut dem Spiel auch gut. Die grafische Leistung kann sich stets sehen lassen und zeigt gute Animationen. Jedoch solltet ihr keine kostspielige AAA-Produktion erwarten. Vereinzelt gibt es kleine Fehler bei den Texturen und die Lippenanimation verabschiedet sich. Zudem fiel der sehr großartige orchestrale Soundtrack auf. Hört sich ersten bis zur letzten Sekunde einfach toll an. In der Limited Edition von „Alfred Hitchcock – Vertigo“ gibt es noch „The Art of: Alfred Hitchcock - Vertigo“ 48-seitiges offizielles Artbook und den digitalen Original-Soundtrack zu erleben

So könnten wir uns nur schwer eine Bewertung von „Alfred Hitchcock – Vertigo“ machen. Zwar fühlte sich die Geschichte gut im Spielverlauf an und auch der tolle Soundtrack machte viel Freude. Aber die Erzählung und auch das Gameplay hat sich ganz überzeugt. Auch immer wieder kleine Fehler treten im Spielverlauf auf und so kommen wir auf eine eher durchschnittliche Bewertung. Wer gerne eine Geschichte erleben möchte von der angenehmen Seite, sollte sich gerne „Alfred Hitchcock – Vertigo“ auf der Konsole näher ansehen. Weil auch die Substanz gegen die anderen guten Titel „Heavy Rain“ und „Life is Strange“ fehlt und einfach interessanter sind.


Fakten:

Genre: Action, Puzzle, Adventure

Erscheinungsdatum: 27. September 2022

Publisher: Microids

Entwickler: Pendulo Studios

Spieler: 1

Altersfreigabe: ab 16 Jahre

Preis: ab 39,99 Euro (Nintendo Switch, PS4, PlayStaiton 5, PC)

Offizielle Website: https://www.microids.com

Bewertung:

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