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A Plague Tale: Innocence (PS4, XB1, PC) im Test



Focus Home Interactive und die Entwickler von Asobo Studio brachten ein neues lineares Action-Adventure für die Konsolen und PC heraus. Die Rede ist von „A Plague Tale: Innocence“ und dort erleben wir die Pest und die Ratten die Welt regieren. Warum das Spiel aktuell zu besten Titeln gehört, erfahrt ihr im Test zu „A Plague Tale: Innocence“. In „A Plague Tale: Innocence“ befinden wir uns im Jahre 1349 wieder. So sind wir in Frankreich und bekommen genau mit, wie sich die Pest über die Bevölkerung legt. Im Spiel bekommen wir es mit der jungen Amicia zu tun. Stattdessen kämpft das junge Mädchen mit ihren eigenen familiären Problemen. Nämlich ihr Bruder Hugo leidet seit seiner Geburt an einer mysteriösen Krankheit und hat sein Zimmer bisher nie verlassen. Ihre Mutter kümmert sich ebenfalls um den Bruder und Amicia macht sich eher mit dem vielbeschäftigten Vater einen Ausflug in den Wald.

So scheint alles eher idyllisch und erleben einen ersten Schicksalsschlag. Nämlich ihr Hund ist komischerweise Tod im Wald gefunden wurde, leider kommt aber gleich die nächste Katastrophe. So ist die Inquisition nach ihrem Bruder her und dabei werden alle Personen und Gebäude einfach zerstört oder getötet. So machen sich beide Geschwister in „A Plague Tale: Innocence“ auf eine ungewisse Reise und der Flucht gegen die Inquisition. Die Entwickler schaffen mit einer gut erzählten Geschichte und eine extrem dichte Atmosphäre zu verbinden. Und auch die Art und Weise sucht sich aktuell seines gleichen. Die Charaktere in„A Plague Tale: Innocence“ sind allesamt gelungen, und zeigen viele Varianten von sich. Unter anderem treffen die Beiden auf den Alchemist Lucas. Er versucht ein Heilmittel für Hugo zu erschaffen und kommt sehr glaubwürdig und überzeugen rüber. Die Gruppe wächst regelmäßig und bereits nach kurzer Zeit sind einem die Helden sympathisch. Neben den guten Figuren in „A Plague Tale: Innocence“, könnt ihr auch viele interessante Schurken erleben. So bekommt ihr eine interessante Mischung aus Erzählung und angespannter Atmosphäre mit. Weil unter anderem auch die Umgebung auf die Situation eingreift, wie beispielsweise wütende Bürger.

Zudem schaffen die Entwickler des Spiels die Beziehung zwischen Amicia und Hugo in der Vordergrund der Handlung zu bringen. Bereits in den ersten Momenten von „A Plague Tale: Innocence“ kommt eine interessante Stimmung auf, wo der Bruder zum ersten Mal seine ältere Schwester kennen lernt. Weil der kleine Hugo bisher nicht aus seinem Zimmer kam und die Welt überhaupt nicht kennt. Die Geschwister sind durchweg auf der Flucht vor den wütenden Bürgern oder die Inquisition. Dabei kann Amicia glücklicherweise auf ihre Steinschleuder zurückgreifen und immer wieder neue Momente erschaffen und somit die Flucht weiter fortführen. So stehen euch nur Steine und Töpfe zur Möglichkeit da, aber ihr erhaltet die Chance sogar eigene Munition herzustellen. Die notwendigen Materialien liegen zwar überall herum. Dennoch könnt ihr diese jedoch nur begrenzt nutzen. Insbesondere die besten Mischungen sind teuer, und ihr solltet stets eine weitere Lösung parat haben. Dafür haben euch die Entwickler in „A Plague Tale: Innocence“ einige weitere Möglichkeiten an Bord gebracht. Es gibt immer eindeutige Gebiete, in denen ihr euch Schleichen müsst und könnt oft mehrere Wege zum Ziel nutzen. Dadurch kommen mehr Chancen für euch auf, weil ihr bereits mit einem Treffer leider erledigt seit. Obwohl die menschliche Bedrohung durchweg eine hohe Spannung erzeugt, kommt die wahre Gefahr in tierischer Form.

So treffen wir meisten in „A Plague Tale: Innocence“ auf die bekannten Ratten. Durch die verschiedenen Lichtquellen müsst ihr besonders gut auf die fiesen Wesen achten. Die Entwickler haben diese Bedrohung besonders gut in diesem Spiel gebracht und ihr werdet euch stets wünschen keiner Ratte zu begegnen. Auch spielerisch sind diese Passagen höchst amüsant. Die verschiedenen Rätsel im Spielverlauf werden natürlich immer kreativer und wiederholen sich nur in den seltensten Fällen in „A Plague Tale: Innocence“. Durch den Besucht von jedem neuen Gebiet, bekommt ihr die Chance neue Elemente und Mechaniken zu sehen. Somit wird es immer wieder neue Herausforderung für euch geben. Jeder Abschnitt in „A Plague Tale: Innocence“ wirkt niemals langweilig. Ihr werdet bis zum Ende des Spiels immer wieder gefördert und mit interessanten Momenten beglückt. Die Handlung entwickelt sich in spannende Richtungen und weiß am Ende auch zu überzeugen. Leider sind die Tatsachen in „A Plague Tale: Innocence“ nicht immer historisch korrekt geworden. So wird die eigentliche Gefahr durch die Ratten ein wenig übertrieben dargestellt. So lassen sich die Entwickler auch eine kleine Hintertür für eine Fortsetzung offen. Optisch bekommen wir im Spielverlauf viele schöne Umgebungen und Momente zu sehen. Zwar sind kleine Fehler drin, aber sind im Spielverlauf nicht zu merken.

Die Animationen in „A Plague Tale: Innocence“ sind durchwegs wunderbar realistisch und kann alle Charaktere wunder in Szene setzen und deren Emotionen und Stimmlage gut darstellen. Die Musik gehört zu den Highlights des Spiels. So zeigt die musikalische Untermalung verdeutlicht nicht nur die tragischen Momente, sondern auch die Tragik der vergangenen Zeit. So könnt ihr in normalen Momenten in Spiel einfach wunderschöne Stücke zu hören, dadurch wird eine interessante Stimmung erzeugt. Auch ist die Synchronisation ebenfalls gut gelungen. Jedoch haben die englische und französische Stimmen klar mehr Emotionen als die deutsche Version. So hören sich einige Figuren in der deutschen Fassung eher zu einfach an. Immerhin könnt ihr deutsche Untertiteln und die gewünschte Sprache auswählen. „A Plague Tale: Innocence“ gehört zu den Highlights in diesem Jahr. Die interessante und starke Geschichte kann immer wieder überzeugen. Zudem kommen unfassbar schönen Kulissen dazu und auch die Figuren machen einen tollen Eindruck. Durch die Mischung durch die Rätseln, Action und der Erforschung der Umgebungen immer wieder ein Lächeln bei den Spielern. Zudem können wir auch noch wunderbar Schleichen. Wer gerne die Flucht von Amicia und Hugo erleben möchte, sollte sich unbedingt „A Plague Tale: Innocence“ im Handel kaufen. Es lohnt sich von der ersten Sekunde an. Fakten:

Genre: Action & Adventure

Erscheinungsdatum: 14. Mai 2019

Publisher: Focus Home Interactive

Entwickler: Asobo Studio

Spieler: 1

Altersfreigabe: ab 16 Jahre

Preis: ab 39,99 Euro (PlayStation 4, Xbox One, PC)

Offizielle Website: http://aplaguetale.com/

Bewertung:

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