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Ys: Memories of Celceta (PS4) im Test


So feiert die Reihe des Spiels bereits den dritten Auftritt auf der Sony-Konsole PS4. Mit dem neuesten Ableger der Serie bekommen wir eine weitere Umsetzung von der guten alten PS Vita geboten. Was uns spielerisch und technisch geboten wird, erfahrt ihr im Test zu „Ys: Memories of Celceta“.


Die Handlung von „Ys: Memories of Celceta“ dreht sich um den Abenteurer Adol Christin. Bereits seine Familie gehörte zu erfolgreichen Erkunder und Abenteurer der Welt. So schlüpfen wir gerade in die richtige Rolle. So machen wir uns eines Tages auf, die Wälder der Region Celceta zu erforschen. Jedoch gibt es einen kleinen Haken dabei, nämlich ist bisher kein Abenteurer zurückgekehrt.

Auf der Reise wird unsere Spielfigur auf einmal Schwarz vor Augen und klappt einfach zusammen. Wo wir wieder die Augen öffnen, erblicken wir eine unbekannte menschliche Person. Er ist sehr hilfsbereit und hört auf den Namen Duren. So wurde Adol von ihm genannt, dass er wirklich als erster Mensch den Wald gemeistert hat. Dieses Ereignis breitet sich wie ein Lauffeuer im ganzen Land aus. So wird die Herrscherin namens Griselda auch aufmerksam auf uns.


Natürlich werden wir direkt zur Herrscherin zitiert, um eine wichtige Aufgabe zu bewältigen. So möchte die Dame von uns, dass wir die komplette Welt von Celceta zu kartografieren. Ohne lange nach zu denken, nimmt unsere Spielfigur Adol das Angebot direkt an. So machen wir uns mit dem neuen Begleiter Duren auf, die Aufgabe der Herrscherin Griselda zu meistern. Dabei werden wir viele Herausforderungen bewältigen müssen, um alles zu schaffen.

So könnte man denken in „Ys: Memories of Celceta“ erwartet uns eine offene Spielwelt. Leider haben die Entwickler eine andere Idee gehabt. So bekommen wir ein typisches JRPG geboten. Unsere Aufgabe vor Augen und so absolvieren wir eine Mission nach der Nächsten. Neben den Missionen finden wir auch jede Menge an interessanten Plätzen und Sehenswürdigkeiten sowie fiese Monster.


Auf der Karte des Spiels finden wir immer wieder den aktuellen Stand der Erforschung der Spielwelt. Solltet ihr immer die 10 Prozent Marke erreicht haben. Bekommt ihr von der Herrscherin eine interessante Belohnung geschenkt. So scheinen viele Belohnungen im ersten keinen Sinn ergeben, werden aber im späteren Verlauf des Spiels immer interessant und hilfreicher. Im Spiel könnt ihr auch jede Menge an Ressourcen finden und aufsammeln.

Dabei könnt ihr neue Waffen und Gegenstände bei den verschiedenen Händler dafür kaufen. Zudem gibt es die Möglichkeit auch schlechtere Waren für viel Geld zu verkaufen. So seit ihr in „Ys: Memories of Celceta“ niemals alleine unterwegs. Natürlich ist der genannte Begleiter dabei, aber im Laufe des Spiels können bis zu vier Mitstreiter in euer Gruppe sein. Das ist wichtig, weil jeder einzelne Charakter unterschiedliche Fertigkeiten besitzt.


Dank verschiedenen Möglichkeiten, könnt ihr euch immer wieder überlegen, welcher Charakter gegen welchen Gegner gut funktioniert. Das Kampfsystem von „Ys: Memories of Celceta“ ist ebenfalls interessant geworden. So seht ihr, wenn sich die Farbe Gelb auf dem Bildschirm zu erkennen ist, dass ist euer Angriff sehr effektiv. Habt ihr dagegen nur eine blaue Einblendung, heißt es, ihr solltet den Charakter wechseln oder eine andere Attacke durchführen. Der Wechsel der Spielfigur geht ganz einfach nur durch einen Tastenwechsel.

Bei der grafischen Präsentation von „Ys: Memories of Celceta“ kommt eher Ernüchterung auf. Zwar gibt ein paar hübsche Momente im Laufe des Spiels. Aber die restliche Darstellung ist einfach nur ernüchternd. Weil es fast komplett umgesetzt wurden ist vom Handhelden PS Vita. Da nutzen uns auch die stabile und flüssige Bildrate von 60 Bilder pro Sekunde. Vor allem sehen viele Texturen einfach nur matschig und veraltet aus.


Ys: Memories of Celceta“ bietet zwar eine interessante Geschichte und tolles Kampfsystem, dennoch ist die veraltete grafische Darstellung ein großer negativer Punkt im Spiel. So wäre einfach mehr drin gewesen und hätte das Spielerlebnis nur positiv verbessert. Im Großen und Ganzen bekommt ihr ein ordentliches und interessantes JRPG geboten. Wer gerne wieder ein Abenteuer erleben möchte, sollte sich gerne „Ys: Memories of Celceta“ mal näher ansehen.



Fakten:


Genre: JRPG

Erscheinungsdatum: 19. Juni 2020

Publisher: Marvelous Europe Limited

Entwickler: Nihon Falcom

Spieler: 1

Altersfreigabe: ab 12 Jahre

Preis: ab 29,99 Euro (PlayStation 4)

Offizielle Website: https://marvelousgames.com/blogs/games/ys-memories-of-celceta


Bewertung:

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