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Wildcat Gun Machine (Switch) im Test


Daedalic Entertainment und Chunkybox Games öffnen die Tore zur Hölle: Ab sofort „Wildcat Gun Machine“ endlich für PC, PlayStation 4, Xbox One und Nintendo Switch erhältlich. Es ist also Zeit, in diesem Bullet-Hell-Dungeon-Crawler die innere Wildkatze rauszulassen und den ekligen Fleisch-Abscheulichkeiten mit einem Arsenal mächtiger Waffen das Fell über die Ohren zu ziehen. Was wir im Spiel erleben, erfahrt ihr im Test zu „Wildcat Gun Machine“.

Eine Geschichte gibt es in „Wildcat Gun Machine“ nicht zu bestaunen. So geht es direkt los und die Entwickler werfen euch ins neue Abenteuer. Mit einer Pistole bewaffnet beginnen die ersten Minuten des Spiels. So agieren wir mit unserer namenlosen Protagonistin einiger fliegender Schädel, um die Tür in den nächsten Raum zu öffnen. Dabei greifen und gleich böse Dämonen an und wir haben alle Hände voll zu tun.

In „Wildcat Gun Machine“ finden sich Spieler in labyrinthartigen Dungeons wieder, die bis oben hin voll sind mit ziemlich ekligen und mindestens genauso wütenden Gegnern. H.P. Lovecraft wäre stolz: Um gigantische Mech-Roboter aus den Klauen uralter, dämonischer Entitäten befreien zu können, stehen Spielern 40 verschiedene Waffentypen zur Verfügung. Jeder davon ist wie dafür geschaffen, die Ausgeburten der Hölle mit Kugeln voll zu pumpen.

Neben den normalen Gegner treffen wir in „Wildcat Gun Machine“ auch auf intensivere Bossgegner. So solltet ihr auch in den jeweiligen Levels auch speichern und könnt mir den von Gegnern erhaltene Knochen in Upgrades und neue Waffen verwandeln. So bekommen wir nur Action geboten. Die Kämpfe selbst bestehen derweil aus mehreren Wellen immer gleicher Feinde. Zudem bekommen wir auch keine Vorwarnung geboten und sind meistens überrascht, das wir wieder angegriffen werden.

Wildcat Gun Machine“ haben die Entwickler eher auf leichte Waffen und Aktionen gesetzt. So werdet ihr schnell spezielle Fertigkeiten oder Power-ups vermissen. Dabei spielen wir erst einmal nur mit der Pistole. Immerhin bekommen wir im Laufe des Spiels auch neue Waffen spendiert. Ihr könnt euch neben vier Pistolen, die sich kaum merklich unterscheiden, nämlich entweder Extraleben kaufen oder aber Upgrades eurer Fähigkeiten erwerben. Jedoch wäre in „Wildcat Gun Machine“ einfach mehr dringewesen.

Auch die Abwechslung ist eher immer gleich. So erleben wir im Spiel immer wieder die gleichen Räume und Gegner. Immerhin lockert das Spielgeschehen bei den Bossgegnern auf. Hier müsst ihr einfach mehr machen und mal überlegen, wie ihr diesen Feind erledigen wollt. Die Optik ist ordentlich und zeigt unsere grün bekleidete Protagonistin immer in Action. Zudem sehen die Räume stets ansprechend aus, aber wiederholen sich einfach zu viel. Die Feinde sind auch gut animiert und der Sound rundet die ordentliche Technik ab.

Die Entwickler von „Wildcat Gun Machine“ haben einen interessanten Weg eingeschlagen und versuchen den Titel einen eigenen Weg zu geben. Stellenweise hat es funktioniert, aber durch die fehlende Abwechslung und die Ideen, geht dem Spiel schnell die Puste aus. Im Großen und Ganzen kann man „Wildcat Gun Machine“ für Zwischendurch empfehlen, aber leider auch nicht mehr und wir finden es einfach schade, hier wäre einfach mehr dringewesen.

Fakten:

Genre: Action

Erscheinungsdatum: 05. April 2022

Publisher: Daedalic Entertainment

Entwickler: Chunkybox Games

Spieler: 1

Altersfreigabe: ab 12 Jahre

Preis: ab 19,99 Euro (Xbox One, PlayStation 4, Nintendo Switch, PC)

Offizielle Website: https://www.daedalic.com/

Bewertung:

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