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Ride 4 (PS4) im Test


Die italienischen Entwickler von Milestone veröffentlichten den neuen Rennspiel-Titel namens „Ride 4“ für die Konsolen und dem PC. So werden Fans und Neulinge mit vielen echten Strecken und vielen lizenzierte Motorrädern fahren können. Ob der restliche Umfang ebenfalls überzeugen kann, erfahrt ihr im Test zu „Ride 4“.


So fallen zu Beginn in „Ride 4“ besonders auf, dass ihr auf einen riesigen Fuhrpark an lizenzierte Motorräder zurückgreifen könnt. Insgesamt stehen euch mehr als 250 Motorräder zur Verfügung. Unter anderem könnt ihr mit dem hübschen und aktuellen Modellen aus den Häusern Ducati, Aprilia, BMW, Honda, Kawasaki, Suzuki und Yamaha auswählen. Zudem werdet ihr auch richtige seltene Modelle finden. Außerdem geben euch die Entwickler des Spiels auch die Möglichkeit eure gekauften Motorräder nach den eigenen Wünschen mit neuen Verzierungen und Lackierungen zu verschönern.

Zusätzlich bieten euch die Entwickler in „Ride 4“ weitere Möglichkeiten eure Motorräder zu verbessern und mehr Inhalt zu geben. Dadurch könnt ihr immer wieder einen guten Vorteil in den Rennen erhalten. Unter anderem könnt ihr die Bremsen, Federung und Räder nach dem vorhandenen Geld verbessern. Somit könnt ihr immer wieder euren eigenen Geschmack und Möglichkeiten eurer Motorrad verändern. Neben den lizenzierten Bikes, könnt ihr auch in „Ride 4“ auf echte Rennstrecken fahren. So stehen euch viele bekannte und realistische Strecken aus der ganzen Welt zur Verfügung.


So könnt ihr beispielsweise auf dem Nürburgring, Virginia International Raceway und Tsukuba. Insgesamt gibt es zwölf neue Pisten, wenngleich ein paar fiktionale Strecken mit von der Partie sind. Das Hauptaugenmerk liegt in „Ride 4“ natürlich im Karrieremodus. So könnt ihr einen eigenen Kader erstellen und eure erste Maschine kaufen, damit ihr an der Karriere starten könnt. Durch erfolgreiche Rennen sammelt ihr neben Erfahrungspunkte und auch Geld. Dadurch könnt ihr neue Teile für euer Motorrad investieren. Somit seit ihr immer wieder konkurrenzfähig und könnt an weiteren verschiedenen Turnieren teilnehmen. Weil ihr euch am Ende für die Weltmeisterschaft qualifizieren könnt, um der beste Fahrer zu werden.

So könnt ihr auf jeder Strecke einen vollwertigen Tag- und Nacht-Zyklus mit dynamischen Wetter erleben. Jedoch könnt ihr dies in der Karriere nicht bekommen. Hier sind nämlich Tageszeit und Wetter voreingestellt. Die Entwickler von Milestone haben nicht nur die Reifenabnutzung ins Spiel integriert, sondern auch einen immer leerer werdenden Tank ist mit von der Partie. So solltet ihr bei vielen Rennen und beim echten 24h Rennen sogar öfters mal die Box ansteuern. Dadurch fühlt sich das Renngeschehen noch echter an.


Somit widmen wir uns bei einem Rennspiel dem wichtigsten Punkt, der Steuerung. Im Vorfeld sind die italienischen Entwickler von Milestone für „RIDE 4“ verantwortlich. Dadurch sind keine unerfahrenen Leute am Werk gewesen. Das spürt ihr im ersten Moment des Spiels sind wirklich. Da die Steuerung der verschiedenen Bikes ein bisschen träge an fühlt. Das liegt aber an der niedrigen Motorisierung der anfänglichen Motorräder. Nach einer gewissen Zeit geht die Steuerung ins Blut über und mit den schnelleren Bikes kommt auch ein agiles Fahrgefühl auf.

In Sachen Optik haben sich die Entwickler richtig ins Zeug gelegt. So sehen die verschiedenen Motorräder einfach fantastisch aus und auch die Umgebung neben der Strecke kann sich sehen lassen. So erlebt ihr tolle Farben und eine enormer Weitsicht mit stabiler Bildrate. Auch in Sachen Sound bekommt ihr richtige Töne zu hören. Die Maschinen, aber erst, wenn ihr auf den größeren Bikes sitzt, besonders gut heraus. Jedoch besitzen die verschiedenen Motorräder kein Schadensmodell, dadurch sehen eure Bikes nach mehreren Unfällen und Kontakten immer wieder fabrikneu aus.


Milestone schaffte mit „RIDE 4“ eine weitere gute Simulation für echte Fans und Neulinge in dem Rennsport. Durch die vielen lizenzierten Motorrädern und echten Strecken kommt viel Realismus und Spaß auf. Die grafische Präsentation in „RIDE 4“ ist wirklich toll gelungen. Auch der Tag- und Nachtwechsel in der Karriere toll gewesen, wenn man es selber einstellen kann. Die Möglichkeiten mit dem Reifenverbrauch und leerer werdenden Tank ist toll gelungen. Dafür kann die Steuerung von der ersten Sekunde an überzeugen und der Sound ebenfalls. Wer gerne ein tolles Rennspiel mit Motorrädern erleben möchte, muss und sollte auch zu „RIDE 4“ greifen. Das Spiel bereitet sich ebenfalls auf die Next-Gen-Konsolen vor, denn schon ab dem 21. Januar 2021 ist das Spiel auch auf PlayStation 5 und Xbox Series X erhältlich. Spieler, welche die PlayStation 4-Version des Titels besitzen, erhalten bis 30. April 2021 die PS5-Version kostenfrei, inklusive aller erworbenen Erweiterungen. Spieler auf der Xbox One können dank dem Smart-Delivery-Feature sofort auf der Xbox Series X loslegen.



Fakten:


Genre: Rennspiel

Erscheinungsdatum: 08. Oktober 2020

Publisher: Milestone

Entwickler: Milestone

Spieler: 1 - 12

Altersfreigabe: ab 0 Jahre

Preis: ab 49,99 Euro (PlayStation 4, Xbox One, PC)

Offizielle Website: https://ridevideogame.com


Bewertung:

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