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Out of Line (Switch) im Test


Die Entwickler von Nerd Monkeys veröffentlichen einen neuen Puzzle-Platformer namens „Out of Line“. Das Spiel erschien für den PC und die Konsolen. So hoffen wir einen tollen Titel, da die Entwickler uns stets mit nahmen für den Stand ihres Spiels. Mehr über das Spiel, erfahrt ihr im Test von „Out of Line“.

In „Out of Line“ übernehmen wir die Rolle des jungen San. Er wohnt in einer trostlosen Fabrik. Die Fabrik wird von einer bösen Entität geführt. Dabei zeigt sich diese Bosheit von ragenden und roboterhaften Klauen von der Decke. Sollte euch so eine Klaue treffen, dann werdet ihr schnell eure Erinnerungen verlieren. So befinden sich alle Erinnerungen am Baum und werden somit auch in die komplette Welt verteilt.

So müssen wir direkt versuchen die verschollenen Erinnerungen wieder zu finden. Natürlich versucht der Entität genau dies zu eiteln. So muss unsere Spielfigur gegen diesen mächtigen Gegner flüchten und verschiedene Rätsel lösen. Vorab solltet ihr aber dem Suchscheinwerfern und den Klauen ausweichen. So gehört San in „Out of Line“ mit seinem mächtigen goldenen Speer. Er hat diesen wichtigen Gegenstand aus einer Erinnerung geschenkt bekommen.

Statt als Waffe gegen die Bösen zu nutzen, ist der Speer eher ein Werkzeug für unsere Spielfigur. Dabei könnt ihr jetzt euch eher an Wänden hoch stemmen oder ihr nutzt den Speer als Hebel und könnt weitere Abschnitte im Spiel freilegen. Zudem kommen auch sehr anspruchsvolle und spannende Rätsel auf euch zu. Dabei gelingt die Steuerung in „Out of Line“ richtig einfach und schnell geht diese von der Hand.

Die Entwickler von „Out of Line“ versuchen euch auch immer wieder zu helfen, wenn ihr in der Geschichte nicht weiterkommt. Sie möchten nämlich euch die komplette Handlung zeigen und haben beispielsweise die Checkpoints richtig fair und super gesetzt. Solltet ihr mal einen Abgrund abstürzten, könnt ihr direkt einen neuen Versuch starten. Somit kommt auch ein anderes Spielgefühl im Laufe der Geschichte auf.

Wir können uns auch nicht vor den Gegnern wehren, sondern nur weglaufen. Zudem ist meistens auch ein Schalter oder Hebel da, um die Widersacher nicht mehr zu sehen oder seine Gefährten helfen ihm auch weiter. So begegnet wir in „Out of Line“ auf verschiedene Charaktere und alle versuchen uns zu helfen. Auch bei den Rätseln werden wir unsere Gefährten brauchen, um die Lösung stets zu erlangen.

In „Out of Line“ bekommt ihr keine Sprache zu hören. Somit fällt auch die Vorstellung aller Charaktere im Spielverlauf nicht einfach da. Aber die Umgebungen und die Figuren sind liebevoll handgemalt und sehen einfach fantastisch aus. Die Entwickler verzichten anscheinend absichtlich auf tiefgreifende Erklärungen und versuchen euch mit in die Geschichte einzubauen. Was auch wunderbar funktioniert und das Setting mit düsteren Elementen und hellen Punkten macht einfach nur Freude.


So schafften die Entwickler von „Out of Line“ ein wirklich interessanten und sehr hübschen Spiel für den PC und die Konsolen zu erschaffen. Die Handlung ist richtig gut und die Idee ohne Sprache die Geschichte zu erzählen und die Figuren erst einmal nur ins Geschehen mit ein zu bringen macht Sinn und treibt die eigene Gedankenwelt hervorragend an. Spielerisch bekommen wir verschiedene Situationen geboten und können stets ohne Stress einige Versuche nutzen, um die Lösung zu finden. Die Grafik in „Out of Line“ gehört zu den Highlights. Hier würde so viel Liebe eingesetzt, wie in keinem anderem Spiel aus einem Indie-Studio. Wer gerne mal ein anderes Spiel erleben möchte, sollte sich unbedingt „Out of Line“ mal näher ansehen.

Fakten:

Genre: Adventure, Action, Platformer, Puzzle

Erscheinungsdatum: 07. Juli 2021

Publisher: Hatinh Interactive

Entwickler: Nerd Monkeys

Spieler: 1

Altersfreigabe: ab 6 Jahre

Preis: ab 9,99 Euro (Nintendo Switch, PlayStation 4, Xbox One, Microsoft Windows)

Offizielle Website: https://www.hatinhinteractive.com/


Bewertung:

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