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Imagine Earth (Switch) im Test


Der Indie-Spieleentwickler Serious Bros. veröffentlichte den neuen und ökologischen Sci-Fi-Strategie-Titel „Imagine Earth“ für Nintendo Switch, PlayStation 4 und 5 sowie Steam. Das Spiel wurde zuvor bereits für Windows PC und Xbox-Konsolen veröffentlicht. So sind wir gespannt, wie sich die Umsetzung auf der Nintendo Switch so schlägt.


Der Titel „Imagine Earth“ spielt in der nicht allzu fernen Zukunft des Jahres 2084 und entwirft ein Universum, in dem ihr euch als Leiter einer Weltraumkolonie in den Kosmos aufbrechen muss, um eine neue Heimat für die Menschen zu errichten.

Nachdem die Gier der Konzerne und die Ausbeutung der Ressourcen ihren Heimatplaneten in den Ruin getrieben haben, erkundet ihr eine Vielzahl von anfänglich gesunden Planeten im Weltraum und versuchen, große Städte auf eine nachhaltigere Art und Weise zu errichten und wachsen zu lassen.


In den storybasierten Kampagnen- und Wettkampfspielmodi könnt ihr eure Zivilisationen auf elf verschiedenen Planeten aufbauen, deren Terrain mit satten blauen Gewässern, schneebedeckten Gipfeln und üppigen grünen Weiten übersät ist, die alle erforscht, besiedelt und nach Ressourcen abgebaut werden können.

Dabei zeigt sich „Imagine Earth“ wie ein typisches Strategiespiel. So handeln ihr mit natürlichen Gütern und Ressourcen mit verschiedenen Weltraumhändlern. Dadurch könnt ihr neue Kraftwerke, Unternehmen und Fabriken erbauen. Somit könnt ihr eure Bevölkerung mehr Möglichkeiten bieten. Setzt eure technologische und monetäre Gewinne in Forschung um und entdeckt dabei, wie eure Gesellschaft auf nachhaltige Weise weiterentwickeln können.


Zudem könnt ihr stets mit den anderen wirtschaftlichen Konkurrenz messen und schauen, wie ihr euch schlagt. Auch hier müsst mal mit feindlichen Gegner in Kontakt treten. Eine besondere Stärke von „Imagine Earth“ ist die Verbindung von Umweltthemen mit den Kämpfen der wachsenden interstellaren Kolonien. Ihr müsst eure Bevölkerung vergrößern, um mehr Geld und bessere Technologie zu erhalten.

Aber das erhöht die Nachfrage nach Ressourcen und führt zu Umweltverschmutzung und Klimawandel. Es ist eine befriedigende Spielschleife, die bedeutet, dass ihr euch während der Missionen, die alle in Bezug auf Schauplatz und Zweck unterschiedlich sind, nie wirklich zurücklehnen und entspannen könnt.


In den verschiedenen Missionen werdet ihr stets mit mehreren Aufgaben gleichzeitig unter Stress gesetzt. Dabei kommt schnell auch viel Stress und Frust auf. Leider pausiert auch der Spielablauf von „Imagine Earth“ nicht einfach, wenn ihr euch in den Menüs unterwegs seit. Diese Probleme werden noch durch eine Reihe kleinerer Bugs verstärkt. Ab und zu kann es zu kompletten Spielabsturz passieren. Auch die unterschiedlichen Dialoge sind ordentlich und die Umgebungen und Animationen sind gut, aber könnten natürlich noch besser sein.

Imagine Earth“ ist gut, aber stellt sich an vielen Stellen sich selber das Bein. Auf der einen Seite sind die Missionen abwechslungsreich und herausfordernd. Leider werdet ihr meistens mit zu vielen Aufgaben konfrontiert und könnt überhaupt gar nicht euch selbst entwickeln. Die Grafik und Technik ist ordentlich, wäre aber noch viel mehr drin gewesen. Dank der verschiedenen Bäume zur Technologie und Regierungsabläufen macht das Spiel auch immer wieder Spaß. Wer gerne einen neuen Strategie-Titel für seine Nintendo Switch braucht, kann sich gerne mal „Imagine Earth“ näher ansehen.



Fakten:


Genre: Puzzle, Simulation, Strategie

Erscheinungsdatum: 09. Mai 2024

Publisher: Serious Brothers

Entwickler: Serious Brothers

Spieler: 1

Altersfreigabe: ab 6 Jahre

Preis: ab 19,99 € (Nintendo Switch, PS4, Xbox-Konsolen, PS5, PC)

 

Bewertung:

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