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GRID (PS4, XB1, PC) im Test


Die englischen Entwickler von Codemasters sind für spannende und unterhaltsame Rennsimulationen auf der Konsole und dem PC verantwortlich gewesen. Mit der Neuauflage des Spiels „GRID“ aus dem Jahre 2008 versuchen die Entwickler ein bisher gutes Spiels noch besser machen. Ob es gelingt erfahrt ihr in unserem Test zu „GRID“.


So starten die Entwickler von „GRID“ direkt mit drei spektakulär inszenierten Rennen und bringen euch so die Idee des Spiels gleich näher. Das Herzstück des Spiels ist natürlich der umfangreiche Karriere-Modus. Zwar ist die Darstellung eher schlicht, dafür stehen euch in der normalen Version gleich mal 104 Events zu Verfügung. Dank den neuen Seasons, also den Erweiterungen, kommen weitere Rennen auf Fahrzeuge dazu. So versucht ihr in den verschiedenen Events als Sieger von der Piste zu gehen.

Habt ihr viele gute Platzierungen in den unterschiedlichen Events mit verschiedenen Fahrzeugen gemeistert. Dürft ihr an der sogenannten „Grid World Series“ teilnehmen. Natürlich stehen nicht alle Events direkt zu Beginn da und müssen nach und nach von euch freigeschaltet werden. So seit ihr eine richtig lange Zeit beschäftigt. Aber die Auswahl der Strecken und Fahrzeuge in diesen Events sind gut geworden. Unter anderem rasen wir mit einem getunten Mini Cooper durch Barcelona oder fahren mit einem australischen V8-Renner durch Havanna.


In „GRID“ gibt es leider nur 13 verschiedenen Strecken. Immerhin könnt ihr mit unterschiedlichen Witterungen und Tageszeiten antreten. So werden ihr immer wieder auf trockene und nasse Bedingungen in den Rennen erleben. Auch wenn es aktuell nur 13 Strecken sind, werden immer wieder neue Pisten als DLC angeboten werden. Leider sind keine Klassiker, wie der Nürburgring oder der Red Bull Ring dabei. Dafür könnt ihr in Silverstone, Sidney Motor Park oder auf der neuen Strecke Zhejiang Circuit in China fahren.

Bei der Fahrzeugauswahl haben die Entwickler in „GRID“ richtig viel eingebaut. So stehen euch richtige Klassiker oder verdammt schnelle Formel-Fahrzeuge zur Auswahl. Dabei stehen euch in fünf Klassen mit insgesamt 20 Unterkategorien verschiedenste Fahrzeuge zur Verfügung. Im Spielverlauf könnt ihr nach eurem Budget unterschiedliche Fahrzeuge kaufen und nach euren Wünschen lackieren oder anders kreieren. Durch die Erweiterungen kommen natürlich weitere Boliden ins Spiel hinein.


Das Handling der Boliden fühlt sich eher Arcade an als eine Simulation. Dafür fühlen sich alle Fahrzeuge unterschiedlich an und lassen euch dank der Hilfe, oder auch nicht, richtig tolle Rennen erleben. So stehen euch natürlich verschiedenste Möglichkeiten und ein Schadensmodell zur Verfügung. Immerhin könnt ihr in „GRID“ dank der Rückspul-Funktion eure Fehler schnell wieder ausmerzen. Hier zeigen die Entwickler ihr bekanntes Können. Zudem gibt es ein neues KI-System im Spiel zu sehen. Hierbei wurden 400 unterschiedliche Persönlichkeiten ins Spiel integriert haben.

So fahren die Kontrahenten nicht nur gegen euch, sondern versuchen auch aktiv um Plätze zu kämpfen. Zudem kann es passieren, wenn ihr häufiger einen Gegner trefft, dass dieser nicht mehr freundlich auf euch zu sprechen ist. Dann könnt ihr euch sehr warm auf der Rennstrecke anziehen. Zudem könnt ihr eurem Teamkollegen immer wieder zur Hilfe rufen. Dabei agiert die KI sehr intelligent und versucht immer wieder zu helfen. So könnt ihr auch in der gefährlichsten Situation einen Freund im Feld nutzen, um wieder einen Platz zu gewinnen oder als Sieger von der Piste zu gehen.


Auch der Technik haben die Entwickler sich viel Mühe gegeben. Zwar kommt die alte EGO-Engine in „GRID“ zu tragen, dennoch könnt ihr hübsche Momente im Spiel erleben. Vor allem bei Nacht und Regen könnt ihr zahlreiche Wassereffekte und schicke Spiegellungen erblicken. Zwar bekommt ihr viele Effekte und Momente während der Rennen zu sehen, aber ein bisschen mehr hätten wir uns einfach gefreut. Dafür sehen die Fahrzeuge gut aus und können mit tollen Soundgeräuschen für richtige tolle Atmosphäre. Auch das Geschwindigkeitsgefühl ist in „GRID“ sehr gut und vor allem in der Innenansicht oder auf der Motorhaube kommt ein rasantes Spiel zu sehen.

Bei Mehrspieler-Modus in „GRID“ kommt viel Freude auf. Jedoch wenn ihr mit Freunden oder einen guten Gruppe spielt. So stehen euch bis 16 Fahrzeuge zur Verfügung und könnt maximal mit 99 Runden pro Strecke fahren. Zudem könnt ihr auch weitere Punkte in der Lobby einstellen, wie beispielsweise ein öffentliches oder privates Rennen und welche Fahrzeuge und Fahrhilfen erlaubt sind. Zudem könnt ihr auch gegen die KI fahren, wenn nicht genügend menschliche Fahrer dabei sind. Sollte kein Spieler gleich kommen, dürft ihr mit Fahrzeugen ein kleines Destruction Derby spielen.


GRID“ kann sich in Sachen Umfang, Steuerung und Physik im aktuellen Ableger für viele positive Aspekte sorgen. Dank der zahlreichen Möglichkeiten könnt ihr als Neuling und Profis die perfekte Abstimmung finden und dementsprechend viel Freude erleben. So bekommt ihr eine hübsche Darstellung auf der Piste und daneben geboten, jedoch wäre einfach ein bisschen mehr drin gewesen. Dafür kann der Sound der verschiedenen Fahrzeuge jeden Motorsport-Fan sein Herz schneller werden. Aktuell ist der Titel immer wieder im Angebot und auch die Ultimate Edition, bei dieser solltet ihr am Besten zuschlagen.



Fakten:


Genre: Rennspiel

Erscheinungsdatum: 08. Oktober 2019

Publisher: Codemasters / Koch Media

Entwickler: Codemasters

Spieler: 1 - 16

Altersfreigabe: ab 0 Jahre

Preis: ab 29,99 Euro (PlayStation 4, Xbox One, PC, Google Stadia)

Offizieller Website: https://www.gridgame.com/


Bewertung:

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