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Disjunction (PC) im Test


Die Entwickler von Ape Tribe Games brachten uns ein interessantes Titel namens „Disjunction“ für die Konsole und dem PC heraus. So klingt die Handlung des Spiels sehr vielversprechend und erinnert stark an „Cyberpunk 2077“. Mehr erfahrt ihr im Test zu „Disjunction“


So beginnt die Geschichte von „Disjunction“ im Jahre 2048. Den Vereinigten Staaten geht es leider nicht sonderlich gut. So erlebt die Menschheit einen weiteren Stellvertreterkrieg zwischen den USA und Russland im Nahen Osten. Natürlich geht es nur um die guten Erdölreserve zu erhalten. In Amerika und vor allem im Central Park der bekannten Großstadt New York wird weitgehend so einer eigenen Zone namens „Central City“. Hier leben jetzt viele Obdachlosen in einer eigenen Stadt.

Genau hier startet die Geschichte des Spiels und wir finden unsere drei Helden. So übernehmen wir die Rolle von Frank einen ehemaliger Polizist und einen jetzigen Privatdetektiv. Er versucht die Unschuld des kürzlich inhaftierten Anführers von „Central City“ zu beweisen. Die nächste Figur ist ein ehemaliger Veteran und jetziger Boxer namens Joe. Sein Ziel ist es die Schuldigen für den Tod seiner Tochter zu finden. Bei der Hackerin Spider eine ehemalige Tochter eines Mafia-Chefs, ihre eigene Zukunft zu finden.


Im Laufe der Geschichte kommen alle drei Charaktere zusammen und decken dabei eine Verschwörung auf im großen Stil. Die Entwickler schafften in der Handlung viele interessante Momente und viele Hintergrundgeschichten einzupflegen. So werden viele Elemente in der Geschichte abgehandelt. Spielerisch zeigt sich „Disjunction“ eher geradlinig. Im Spiel bekommen wir erst einmal eine isometrische Ansicht geboten und können dann unsere Spielfigur durch die verschiedenen Missionen bewegen.

So die Missionen zeigen sich sehr abwechslungsreich und können auch unterschiedliche Art und Weise angegangen werden. Entweder nimmt ihr eure Waffen zur Hand oder ihr versucht durch Schleichen an den Gegnern an euer Ziel zu gelangen. Vor allem das Schleichen im Schatten und stets dem ausweichen der Sichtkegel der Feinde. Zudem besitzt eure Spielfigur individuell noch eine passive Fähigkeit und drei aktivierbare Spezialfertigkeiten. Unter anderem können wir die Sicht dem Feinden nehmen oder betäuben, dabei geht aber die Energie verloren.


Wir empfehlen daher eher sparsam mit den Ressourcen umzugehen. Die Spezialfertigkeiten zu dem auch von den drei Helden unterschiedlich geworden. Für vorsichtige Spieler haben die Entwickler von „Disjunction“ in vielen Bereichen einen Speicherpunkt gesetzt. Solltet ihr ableben und ihr habt dem Speicherpunkt nicht erreicht, startet ihr sogar vom Beginn der Mission wieder. Mit dem Abschluss jedes Levels bekommt ihr eine bestimmte Anzahl an Erfahrungspunkte spendiert. Damit könnt ihr auch eure Fertigkeiten verbessern und aufwerten.

So könnt ihr nicht immer euch direkt entscheiden. Auch die anderen Entscheidungsmöglichkeiten in „Disjunction“ sind eher wenig und dadurch lohnt sich ein weiteres Mal den Titel zu spielen kaum. Zwar geben die Entwickler an, dass eure Entscheidungen direkten Einfluss auf die Handlung nehmen sollen, aber in der Realität haben wir kaum wichtige Momente im Laufe der Geschichte des Spiels bemerkt. Die Handlung von „Disjunction“ endet nach gut zehn bis zwölf Stunden. Hier wäre einfach ein bisschen mehr drin gewesen. So geht die Steuerung leicht von der Hand und funktioniert einwandfrei.


Die grafische Leistung von „Disjunction“ ist ordentlich. So sehen die Grafik und die Animationen der Figuren sehr ordentlich aus. Die Grafik kommt eher im klassischen Pixel-Look daher und somit sehen auch Schießereien mit Blut nicht so schlimm aus. Auch der Sound macht eine gute Rolle. So hören sich die Effekte und Soundtrack besonders gut an. Leider gibt es keine vertonte Dialoge, aber dafür stimmt die Qualität. Die Entwickler bringen stets neue Updates für einen verbesserten Ablauf auf den unterschiedlichen Plattformen heraus.

Im Großen und Ganzen kann „Disjunction“ mit einer interessanten Handlung aufhorchen, aber es fehlt einfach noch ein bisschen zu einem richtigen Highlight. Zwar können wir mit Waffengewalt durch die Levels kämpfen, aber mit dem Schleichen, kamen wir einfach weiter. Die Dialoge sind gut und bringen stets neue Informationen mit sich. Leider kann die Qualität der Entscheidungen nicht immer überzeugen. Die Steuerung funktioniert einwandfrei und auch die grafische Leistung kann sich sehen lassen. Zudem der Sound ebenfalls ordentlich geworden. Aber für weitere Punkte in der Bewertung fehlt es einfach. Wer gerne ein nettes Spiel für Zwischendurch braucht, sollte sich „Disjunction“ mal näher ansehen.

Fakten:

Genre: Cyberpunk-Stealth-Action-RPG

Erscheinungsdatum: 28. Januar 2021

Publisher: Sold Out

Entwickler: Ape Tribe Games

Spieler: 1

Altersfreigabe: ab 16 Jahre

Preis: ab 15,99 Euro (Nintendo Switch, PlayStation 4, Xbox One, Microsoft Windows, Linux, Mac OS)

Offizielle Website: https://disjunction-game.com/de/

Bewertung:

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